Titelaufnahme

Titel
The construction of evil in J. R. R. Tolkien's Middle-earth / vorgelegt von Carina Peißl
Verfasser/ VerfasserinPeißl, Carina
Begutachter / BegutachterinKeiper, Hugo
Erschienen2014
Umfang76 S. : Zsfassungen (2 Bl.) + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Tolkien, J. R. R. <The lord of the rings> / Das Böse / Tolkien, J. R. R. <The lord of the rings> / Das Böse / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-62797 Persistent Identifier (URN)
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The construction of evil in J. R. R. Tolkien's Middle-earth [0.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, eine fundierte und zusammenhängende Beschreibung der Hauptantagonisten in Tolkiens Mittelerde zu erstellen. Dabei liegt der Hauptfokus auf Sauron, den Ringgeistern und den Orks als wichtigsten Vertretern des Bösen in dieser imaginären Welt. Diese Charaktere werden anhand der gegebenen Literatur, mit dem Hauptfokus auf "The Lord of the Rings", untersucht. Die Analyse konzentriert sich auf die Charakterisierung der entsprechenden Wesensarten, biografischen Beschreibungen und etymologischen Aspekte in ihrer Konstruktion sowie die Relevanz ihrer körperlichen Erscheinung. Um das Wesen des Bösen bei Tolkien differenziert darzustellen, zeigt diese Diplomarbeit verschiedene philosophische Weltbilder auf, welche auf Tolkiens Werk übertragbar sind. Außerdem untersucht sie Ähnlichkeiten zwischen Tolkiens Schöpfungsmythos und der Schöpfung in der christlichen Tradition und veranschaulicht dies am Beispiel von Miltons "Paradise Lost". Saurons Rolle als Hauptantagonist in "The Lord of the Rings" manifestiert sich durch die Untersuchung seiner Herkunft sowie der unterschiedlichen physischen Formen, welche er annimmt. Die Ringgeister werden als Vertreter psychologischer Kriegsführung in der Erzählung identifiziert. Zusätzlich wird ihr widersprüchliches Wesen aufgezeigt und ihr ambivalenter immaterieller Zustand, der wiederum Einfluss auf ihre Fähigkeiten hat. Daraufhin veranschaulicht die Untersuchung der Orks ihre problematische Herkunft und die Variationen dieser Kreaturen. Außerdem offenbart die weitere Analyse signifikante Informationen bezüglich ihres Wesens sowie ein dieser Rasse zugrundeliegendes kulturelles Bewusstsein. Die Schlussfolgerung dieser Diplomarbeit vermittelt, dass jenen bösen Charakteren mehr Tiefe innewohnt, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der Analyse zahlreiche Details auf, die essenziell sind, um ein erweitertes Verständnis dieser Charaktere zu schaffen.

Zusammenfassung (Englisch)

The main aim of this thesis is to compile a cohesive and profound account of the main antagonists in Tolkien?s Middle-earth. The main focus lies on Sauron, the Ringwraiths and the Orcs as the prime examples of evil in this imaginary world. These characters are examined according to the given literature, primarily focusing on "The Lord of the Rings". The analysis is centred on a characterization of their respective natures, biographical accounts and the etymological aspects in their construction as well as the significance of their physical appearance. In order to provide a differentiated analysis of the nature of evil in Tolkien, the thesis presents the different epistemai applicable to Tolkien?s work. It further investigates the similarities between Tolkien?s creation myth and the creation in the Christian tradition, exemplified by Milton?s epic poem "Paradise Lost". Sauron?s role as the main antagonist of "The Lord of the Rings" is manifested by investigating his origins and the differing physical states he assumes. The Ringwraiths, on the other hand, are identified as agents of psychological warfare in the narrative. It is revealed that their nature is ambiguous, suggesting a state of physical immateriality that has a major influence on their abilities. Finally, the examination of the race of Orcs indicates the problems of their origin as well as the diversity of these creatures. Furthermore, the analysis reveals significant information about their nature as well as an underlying cultural awareness of this race. Moreover, it was found that they share a degraded form of moral behaviour, and additionally a sense of companionship and humour. In conclusion, this thesis demonstrates that there is more depth to the evil characters in Tolkien?s works than would first be anticipated. Moreover, the results of the analyses reveal numerous details that are essential in order to create a heightened awareness concerning the respective characters.

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