Titelaufnahme

Titel
Effizienz österreichischer landesgesundheitsfondsfinanzierter Krankenanstalten : eine empirische Untersuchung mittels DEA unter Berücksichtigung der Auswirkungen heterogener Technologien / Christina Gütlbauer ; Katrin Gütlbauer
Verfasser/ VerfasserinGütlbauer, Christina ; Gütlbauer, Katrin
Begutachter / BegutachterinSommersguter-Reichmann, Margit
Erschienen2014
UmfangXI, 164 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Krankenhaus / Effizienz / Österreich / Krankenhaus / Effizienz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-62651 Persistent Identifier (URN)
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Effizienz österreichischer landesgesundheitsfondsfinanzierter Krankenanstalten [3.02 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Österreich ist durch eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung gekennzeichnet, für die insbesondere im stationären Bereich verhältnismäßig viele Ressourcen aufgewendet werden. Um dem Anspruch einer qualitativ hochwertigen und flächendeckenden Gesundheitsversorgung bei steigendem Kostendruck auch in Zukunft gerecht zu werden, ist es daher notwendig, vorhandene Effizienzpotenziale zu nutzen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Effizienz aller öffentlichen und privaten gemeinnützigen Krankenanstalten der Akutversorgung in Österreich, die über einen Landesgesundheitsfonds finanziert werden, für die Jahre 2009 bis 2011 zu ermitteln. Zur Durchführung dieser Effizienzanalyse wird in der vorliegenden Arbeit die Data Envelopment Analysis (DEA), eine auf der linearen Programmierung basierende nicht-parametrische Methode, angewandt. Auf Grundlage einer theoretischen Einführung einschließlich einer Analyse empirischer Beiträge sollen die Funktionsweise der DEA näher erläutert und zudem ihre Stärken und Schwächen zur Untersuchung der Effizienz von Krankenanstalten dargestellt werden. Darauf aufbauend sollen in Rahmen des empirischen Teils Verbesserungspotenziale ineffizienter Krankenanstalten aufgezeigt werden, die Auskunft darüber geben, auf welches Niveau die Inputs einer Krankenanstalt bei konstantem Leistungsniveau reduziert werden können. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit ist es, durch einen Vergleich der Krankenanstalten zweier Versorgungsfunktionen ? Basisversorgung und erweiterte Versorgung ? herauszufinden, ob eine einheitliche Technologie vorliegt oder systematisch unterschiedliche Technologien vorherrschen. Weiters wird die Entwicklung der Effizienzwerte über den Analysezeitraum hinweg analysiert und zudem versucht, mögliche Erklärungen für vorhandene Effizienzunterschiede zu finden. Zuletzt wird ein Cluster der leistungsfähigsten Krankenanstalten gebildet, das jenen Krankenanstalten mit hohem Verbesserungspotenzial als Benchmark dienen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Austria is marked by a high-quality health system. Compared to other European countries, expenditures on inpatient care are relatively high. To meet the expectations of comprehensive health care with high quality under increasing cost pressure and ageing population, it is necessary to exploit any available efficiency potential. The aim of the present work is to assess the efficiency of all public and private non-profit acute care hospitals financed through provincial health funds, for the time period 2009 to 2011. To evaluate the efficiency, we use Data Envelopment Analysis (DEA), a non-parametric approach that is based on linear programming. Starting with a theoretical introduction and a review of empirical contributions in this field of research, the strengths and weaknesses of DEA are presented. Additionally, the advantages of using DEA to evaluate the efficiency of hospitals are summarized. Subsequently, as a result of the empirical study, improvement potentials of inefficient hospitals are computed. In particular, improvement potentials provide information about the amount a hospital can reduce its inputs for a given level of outputs. Additionally, we aim to find out whether hospitals providing services at two different care levels ? standard and extended care level ? perform under a uniform technology or systematically different technologies. Furthermore, efficiency changes over the three year period are analysed and possible explanations for existing efficiency differences among hospitals are provided. Finally, a cluster of the most productive hospitals that can serve as a benchmark for hospitals showing a higher potential for improvement is built.