Titelaufnahme

Titel
Macht und Freiheit : Reflexionen über deren Wechselverhältnis / vorgelegt von Christine Grayer
Verfasser/ VerfasserinGrayer, Christine
Begutachter / BegutachterinPayer, Peter
Erschienen2014
Umfang107 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) + CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Macht / Freiheit / Sozialphilosophie / Macht / Freiheit / Sozialphilosophie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-62434 Persistent Identifier (URN)
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Macht und Freiheit [0.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es, Macht und Freiheit mit deren begrifflichen Reflexionen und Wechselverhältnissen darzustellen. Diese sozialphilosophische Untersuchung baut auf den Gedanken der Freiheit auf. Um eine Reziprozität zwischen Macht und Freiheit zu erkennen, werden die begrifflichen Strukturen erfasst und nicht nur semantisch sondern auch pragmatisch durchleuchtet. Der erste Teil stellt die Interpretationsmöglichkeiten von Macht und Freiheit dar. Vier Regulierungssysteme, dies sind Toleranz, Gerechtigkeit, die Rolle der Intellektuellen und das Plurifunktionale Führungssystem, zeigen den Zusammenhang der abstrakten Konstrukte von Macht und Freiheit auf.Die Arbeit nimmt ihren Anfang, mit der Idee des »Plurifunktionalen Führungssystems. Es dient als Grundlage um Macht und Freiheit begriffsanalytisch in ihrem Wechselverhältnis darzustellen. Weiteren ist die Toleranz, die eine Größenabweichung des Normalzustandes ist, in dieses System eingegliedert. Die Gerechtigkeit stellt ein Normmaß für alle Lebensbereiche dar, um den Frieden zu gewährleisten. Damit die Freiheit erweitert werden kann, sind die Intellektuellen gefordert, die differenzierten Gesichtspunkte des Proletariats, der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik zu durchleuchten und zu klären.Um den Zusammenhang zu exemplifizieren befasst sich der zweite Teil mit der Gegenüberstellung von gegensätzlichen Staatstheorien. Rousseau stellt dabei eine Überlegung an, zum Naturzustand zurückzukehren. Im Gegensatz zu Rousseau vertritt Hobbes den Standpunkt, dass eine Zwangsüberwachung und Kontrolle der Kern der sozialen Ordnung sei, weshalb er den Absolutismus vorschlägt.Isaiah Berlin hingegen setzt sich mit der Freiheit theoretisch auseinander. Im Gegensatz zu Berlin beschäftigt sich Arendt mit den Auswirkungen der Macht und bewegt sich dabei auf historischer Ebene.

Zusammenfassung (Englisch)

Object of this work is to reflect and depict force and freedom by conceptional reflexion and interaction. The foundation of this social philosophical investigation is the elementary idea of freedom. The thesis starts with the semantic and pragmatic illumination and screening of the notional structures. The first part includes the possibilities of interpretation of force and freedom. The interrelation of the abstract constellation between force and freedom is shown by four regulation systems, named tolerance, justice, the role of the intellectual and the multifunctional management system. The philosophy of life of the multifunctional management system, is set as the tool for the social life. The tolerance is also implemented in this system and is defined as the dimension of the anomaly in comparison to the normality. Justice is a standard rate to assure peace for all life sections. Intellectual are dared to engage themselves with the rights of freedom by dissecting and differentiating the points of view of the proletariat, the science, the economy and the policy. Within the second part of the thesis the correlation is exemplified by the comparison of opposed theories of states. The civilization critic Rousseau thought about a comeback to the natural state. In contrast Hobbes persists in his viewpoint, that compulsive observation and control is the basis of the social order, he recommends the absolutism. Isaiah Berlin deals with the theoretical aspects of freedom and distinguished between the positive and the negative freedom. Arendt is in opposite to Berlin engaged by the historical layer of the ramifications of force.