Titelaufnahme

Titel
Die Entwicklung des Fremdenverkehrs im Oberen Ennstal am Beispiel des Gröbminger Stoderzinken von 1955 bis 1965 / vorgelegt von Astrid Gruber
Verfasser/ VerfasserinGruber, Astrid
Begutachter / BegutachterinKonrad, Helmut
Erschienen2014
Umfang114 S. : Zsfassung (2 Bl.) + CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Obere-Enns-Tal / Tourismus / Geschichte 1955-1965 / Obere-Enns-Tal / Tourismus / Geschichte 1955-1965 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-62278 Persistent Identifier (URN)
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Die Entwicklung des Fremdenverkehrs im Oberen Ennstal am Beispiel des Gröbminger Stoderzinken von 1955 bis 1965 [2.75 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Fremdenverkehrs im Oberen Ennstal am Beispiel des Gröbminger Stoderzinken von 1955 bis 1965. Der Thematik zu Grunde liegt die Annahme einer Hochphase beziehungsweise eines Aufschwunges des Massentourismus nach der NS- Zeit, ab 1945. Der Sport war dabei ein prägendes Instrument, das Österreich zu einer neuen Identität verhalf. Durch den Bau der ersten alpinen Asphaltstraße nahm auch der Stoderzinken an diesem Aufschwung teil und wurde dadurch zu einem ganzjährlichen attraktiven Ziel für den Fremdenverkehr. Zu Beginn der Arbeit wird ein kurzer Überblick über den Forschungsstand der Fremdenverkehrsgeographie der 1950er- und 1960er Jahre gegeben. Die Definition einiger grundlegender Begriffe soll dem Verständnis dieser Arbeit dienen. Es folgen ein kurzer Überblick der Entwicklung des Fremdenverkehrs in ganz Österreich nach 1945, sowie eine Erklärung der wichtigsten Arten des Tourismus. Danach wird die Entwicklung des Fremdenverkehrs im Zeitraum von 1955 bis 1965 in Österreich sowie in der Marktgemeinde Gröbming erläutert. Anfang der 1960er Jahre wurde der Stoderzinken für den Wintertourismus mit Liften erschlossen. Ein wichtiger Abschnitt in der Erschließung dieses Berges wurde mit der Eröffnung des Skiliftes auf dem Rossfeld am 16. Jänner 1963 eingeleitet. Der Obmann der Weggenossenschaft Stoderzinken, Julius Steiner und dessen Freund Franz Seebacher, waren die Motoren der Erschließung. Unterstützt wurde diese Initiative sowohl von der Marktbürgerschaft und der Gemeinde Gröbming, den Privatbesitzern, als auch von der Waldgenossenschaft Aich, auf deren Grund ein Großteil der Straße liegt. Ziel der Diplomarbeit ist es, die Motive der Erschließung vom Stoderzinken als Skigebiet zu Beginn der 1960er Jahre herauszufinden sowie die geschichtliche Aufarbeitung der Geschehnisse in den Jahren des Beobachtungszeitraumes 1955 bis 1965.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the development of tourism in the Austrian valley Ennstal by analysing the tourism on the local mountain Stoderzinken from 1955 to 1965. The analysis is based on the assumption that there was a boom of mass-tourism after the National Socialism which ended in 1945. After the Second World War, winter sports played a formative role for Austria as it helped the country to establish a new identity. With the building of the first alpine tarred road in Austria, the Stoderzinken also took part in this economic up rise. Along with this awake of the area it turned into an attractive all-year destination for tourists. At the beginning of this paper I will provide a short overview on the state of research on tourism of the 1950s and 1960s. The definition of basic terms helps to improve the understanding of this text. A short outline about the development of tourism in Austria after 1945 as well as the explanation of the main fields of tourism is included. The development of tourism in Austria and in the market town of Gröbming in the period of 1955 to 1965 will be analysed. At the beginning of the 1960s, the evolvement of winter tourism started with the opening of two ski lifts on Stoderzinken. On the 16th January, 1963, the first ski lift named "Rossfeldlift" was opened for tourists. This day was a historical moment for the development of tourism in the region of Gröbming. Landesrat Wegart named this day as a "remarkable day". The chairman of the Weggenossenschaft Stoderzinken Julius Steiner and his friend Franz Seebacher were the driving forces in this affair. This project was supported by Marktbürgerschaft Gröbming, the community of Gröbming, private owners and the Waldgenossenschaft Aich, whose property most of the road lies on. The aim of this thesis is to examine the motives for the development of winter tourism on the Stoderzinken in the early 1960s. It also serves as a documentation of events during the observation period of 1955 to 1965.