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Title
Die Auswirkungen eines Muskel-, Ausdauer- und Balancetrainings auf die Mobilität und kognitiven Fähigkeiten von PatientInnen mit einem lakunären Schlaganfall / Barbara Landsmann
AuthorLandsmann, Barbara
CensorWeiss, Elisabeth ; Pinter, Daniela
Published2014
Description116 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2014
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Schlaganfall / Training / Beweglichkeit <Motorik> / Kognitive Kompetenz / Schlaganfall / Training / Beweglichkeit <Motorik> / Kognitive Kompetenz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-62233 Persistent Identifier (URN)
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Die Auswirkungen eines Muskel-, Ausdauer- und Balancetrainings auf die Mobilität und kognitiven Fähigkeiten von PatientInnen mit einem lakunären Schlaganfall [1.17 mb]
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Abstract (German)

Da Gang und Kognition älterer Personen eng miteinander verknüpft sind und durch lakunäre Schlaganfälle und White Matter Hyperintensities (WMH) negativ beeinflusst werden, wurde in der vorliegenden Masterarbeit untersucht ob ein fünfwöchiges Mobilitätstraining einen positiven Einfluss auf den Gang, das Gleichgewicht und die Kognition von SchlaganfallpatientInnen hat. Diese erhielten dreimal pro Woche ein Training zur Ausdauer, zum Muskelaufbau und zum Gleichgewicht. Eine neuropsychologische Testung, eine Gangtestung und eine Magnetresonanztomographie-Untersuchung wurden bei 7 Personen mit lakunärem Schlaganfall und 10 sportlichen gesunden Personen zur Baseline und nach fünf Wochen durchgeführt. Die neuropsychologische Testung überprüfte die exekutiven Funktionen, logisches Gedächtnis, Bearbeitungsgeschwindigkeit, globale Kognition und Aufmerksamkeit. Die Gangtestung bestand aus Beurteilungsbögen der Mobilität und einem Gehtest. Zusätzlich führte die Kontrollgruppe eine Dual Task-Aufgabe durch.In dieser Untersuchung unterschieden sich die Gruppen nicht signifikant in der WMH-Ausprägung. Jedoch zeigte sich ein Trend zur Signifikanz eines negativen Zusammenhangs der WMH-Ausprägung mit den exekutiven Funktionen und der Bearbeitungsgeschwindigkeit. Es zeigten sich signifikant bessere Leistungen der Kontrollgruppe in der Mobilität, der Bearbeitungsgeschwindigkeit, den exekutiven Funktionen und der Aufmerksamkeit. Beide Gruppen verbesserten sich im Gedächtnis, der Aufmerksamkeit und der globalen Kognition innerhalb der 5 Wochen. Die Schlaganfallgruppe zeigte eine signifikante Verbesserung in den meisten Aspekten der Mobilität und die Kontrollgruppe verbesserte sich in der Dual Task-Aufgabe. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass ein fünfwöchiges Training die Mobilität der SchlaganfallpatientInnen verbessert, aber keinen Einfluss auf Kognition und Lebensqualität hat.

Abstract (English)

This study examined the possible positive impact of a mobility training on gait, balance and cognitive abilities of stroke patients and whether negative consequences of lacunar infarcts and white matter hyperintensities (WMH) might be attenuated by a training. MRI scans as well as a gait and neuropsychological assessment, including a global screening test and tasks measuring executive functions, processing speed, attention and memory was performed at baseline and follow-up to investigate possible differences and improvements through training in the patients. Over the course of 5 weeks the patients performed mobility training for three times a week. Seven patients with lacunar stroke and ten sportive elderly healthy people were included in the study. Our results showed no significant differences between patients and healthy controls in WMH. However, we found a trend towards significance for a negative correlation between WMH and cognition, especially executive functions and processing speed. This study showed primarily higher scores for the control group in processing speed, executive functions and attention. Additionally, our results showed significant improvements in memory, attention and global cognitive functioning in both groups during the five weeks. Mobility showed improvements over time in patients, as well as gait did for both groups. Additionally the control group showed an improvement in the dual-task assessment over the course of five weeks.In summary, the mobility training had a positive impact on mobility, but could not improve cognition and quality of life in stroke patients with a lacunar infarcts and white matter hyperintensities.