Titelaufnahme

Titel
Europäische Händler im Osmanischen Reich : ein Vergleich englischer, französischer, niederländischer und venezianischer Händler und deren Einfluss auf die "Terms of Trade" im 17. und 18. Jahrhundert / vorgelegt von Martin Berger
Weitere Titel
European traders in the Ottoman Empire : a comparison of English, French, Dutch and Venetian merchants and their influence on the "terms of trade" in the 17th and 18th centuries
Verfasser/ VerfasserinBerger, Martin
Begutachter / BegutachterinPieper, Renate
Erschienen2014
Umfang102 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Osmanisches Reich / Handel / Europa / Geschichte 1600-1700 / Osmanisches Reich / Handel / Europa / Geschichte 1600-1700 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-62011 Persistent Identifier (URN)
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Europäische Händler im Osmanischen Reich [1.1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Metadiskussion, die der Arbeit zu Grunde liegt, behandelt die Frage nach dem Zeitpunkt der Verschiebung zentraler europäischer Handelswege in der Neuzeit sowie nach deren Akteuren. Der viele Male prophezeite Untergang der beiden das Mittelmeer dominierenden Länder, Spanien auf der einen und das Osmanische Reich auf der anderen Seite, sowie die abfallende Bedeutung Norditaliens werfen die Frage nach den europäischen Protagonisten des Mittelmeerhandels auf.Diese Arbeit behandelt exemplarisch das Wirken europäischer Händler in der Einflusssphäre des Osmanischen Reichs und die daraus entstehenden Wechselwirkungen. Dabei werden drei wesentliche Kernbereiche herausgestrichen. Einen wichtigen Teil bildet dabei die kritische Untersuchung der These Steensgaards zur Umschiffung der Karawanenrouten durch nordeuropäische Kaufleute. Außerdem stellen die Untersuchungen zum Warenverkehr des 17. und 18. Jahrhunderts einen wichtigen Part der Arbeit dar, anhand dessen etwaige Veränderungen im europäischen Handel festgemacht werden können. Den letzten Teil bildet ein kurzer Blick auf den Osmanischen Staatshaushalt um so einen Einblick zu erlangen, ob sich markante Fehlentwicklungen im Vergleich zu anderen neuzeitlichen Staaten in Europa finden lassen.Dabei kristallisierte sich heraus, dass einerseits der Osmanische Staat ähnliche Herausforderungen zu meistern hatte, wie mittel- und westeuropäische Saaten, andererseits aber ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wirtschaftlich zunehmend unter Druck geriet. Auch wenn ein exakter Zeitpunkt kaum genannt werden kann, sollte man wohl erst ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert von einer Dominanz europäischer Händler ? vor allem Franzosen ? im Osmanischen Reich sprechen.

Zusammenfassung (Englisch)

The meta-discussion deals with the question when European trade routes in modern times shift from the Mediterranean Sea to the northern Atlantic. Many times the downfall of the two dominating Mediterranean powers, Spain and the Ottoman Empire, has been prophesied along the decline of Northern Italy importance. This raises the question who were the main European Merchants of the Mediterranean trade? This thesis investigates the activity of European traders in the Ottoman Empire's sphere of influence and the resulting interactions. The thesis is divided in three major chapters. The first chapter provides a critical examination of Steensgards thesis of European merchants circumnavigating the caravan routes . In addition studies on 17th and 18th century trade commodities are important. Based on this evidence, the change in European trade in the Eastern Mediterranean is examined. The last part is a brief look at the Ottoman state budget in order to gain an insight into whether different developments in comparison to other European States can be found.My thesis shows while the Ottoman States had to overcome challenges similar to those of the States in Central and Western Europe, it also came under increasing economic pressure in the second half of the 18th century. Until then the European trading interests cannot be seen as predominant.

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