Titelaufnahme

Titel
Prozessevaluation eines Projektes in steirischen Gemeinden zur Förderung von Bewegung / vorgelegt von Cornelia Kenda
Verfasser/ VerfasserinKenda, Cornelia
Begutachter / BegutachterinTitze, Sylvia
Erschienen2014
UmfangIII, 89 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Bewegungserziehung / Steiermark / Bewegungserziehung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61989 Persistent Identifier (URN)
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Prozessevaluation eines Projektes in steirischen Gemeinden zur Förderung von Bewegung [3.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit, vorgelegt am Institut für Sportwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz, beschäftigt sich mit den Ergebnissen der Prozessevaluation des Bewegungsförderungsprojekts "Bewegte Steiermark", das zwischen 2006 und 2009 in 30 ausgewählten Gemeinden des Landes Steiermark durchgeführt wurde. In einem theoretischen ersten Teil der Arbeit werden Modelle zur Bewegungsförderung auf kommunaler Ebene vorgestellt sowie auf die Evaluation von und Fragen der Teilnehmer-Bindung an derartiger Interventionsprojekte eingegangen. Daran anschliessend werden die Bewegungsempfehlungen der WHO vorgestellt und diskutiert. Der empirische, zweite Teil der Diplomarbeit beschreibt das Projekt "Bewegte Steiermark" vor und stellt das dazugehörige Evaluationskonzept sowie die Prozessevaluation ins Zentrum. Dabei stand nicht die Wirksamkeit von Interventionsmodellen zur Diskussion, sondern die wissenschaftliche Einordnung sowie die Prozessevaluation derartiger Ansätze des Bewegungsverhaltens bzw. der Gesundheitsförderung. Quellen dafür waren neben der wissenschaftlichen Diskussion eine qualitative und quantitative Auswertung der im Rahmen der Evaluation des Projekts "Bewegte Steiermark" erhobenen Daten. Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass die formative Prozessevaluation zentraler Bestandteil von Interventionsprojekten zur Bewegungsförderung sein muss, um die praktische Projektdurchführung zu begleiten, festgestellte Beobachtungen zeitnah an die Projektleitung rückmelden zu können und somit die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit derartiger Projekte belegbar zu machen. Daran schliesst sich die Empfehlung, die soziopolitische Konzeption von Gesundheitsförderungsprojekten zur Erfolgsmaximierung mitsamt einer Prozessevaluation zu gestalten.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis, presented for the department of Sports Science at Karl Franzens University in Graz, examines results from an evaluation of the exercise promotion project "Moving Styria" ("Bewegte Steiermark"), which was carried out between 2006 and 2009 in 30 selected municipalities of the province of Styria. In the first part of the work theoretical models are presented to promote physical activity at the community level, evaluation questions and drop out rates of such intervention projects are discussed, and WHO recommendations are presented and debated. The empirical second part of the thesis presents the project "Moving Styria", describes the concepts used for evaluation and details the methodology for consideration of the process evaluation. It is not the effectiveness of intervention models that are discussed, but the scientific classification as well as technique assessment of approaches to exercise and health promotion. Sources for this scientific discussion came from a qualitative and quantitative evaluation of data collected during "Moving Styria". As a result, it can be stated that process evaluation and development of procedures must be a key part of intervention projects that promote physical activity. Implementation of the project should include analysis of reported observations to improve the effectiveness and sustainability of the project. The conclusion states that to maximize success, it is recommended to consider aspects of social policy together with evaluation and development of project methodology.