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Title
Einfluss von körperlicher Aktivität und Training auf PatientInnen mit Vorhofflimmern / eingereicht von Stefan Treichler
AuthorTreichler, Stefan
CensorHofmann, Peter
Published2014
DescriptionX, 64 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Vorhofflimmern / Sportliche Aktivität / Vorhofflimmern / Sportliche Aktivität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61836 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss von körperlicher Aktivität und Training auf PatientInnen mit Vorhofflimmern [1.77 mb]
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Abstract (German)

EINLEITUNG: Vorhofflimmern gehört zu den häufigsten Arrhythmien. Folge könne Schlaganfall oder Unterversorgung von Organen sein. Neben wissenschaftlich gesicherten Risikofaktoren zeigt sich im klinischen Alltag eine scheinbare Häufung bei Sporttreibenden. Da jedoch vermutet werden kann, dass Bewegung durch dessen positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem protektiv auf Vorhofflimmern wirken sollte, stellt sich die Frage nach dem Grund für diese Häufung in gewissen Sportarten. RELEVANTE LITERATUR: Analysiert wurden 33 Studien bezüglich des Zusammenhangs von Bewegung und Vorhofflimmern. DISKUSSION: Es fanden sich vorwiegend Studien die Auswirkungen von Hochleistungstraining im Langzeitausdauerbereich untersuchten.Dabei weisen Ausdauersportler ein erhöhtes Risiko auf an Vorhofflimmern zu erkranken. Voraussetzung dafür scheint ein lebenslanges Training im Umfang von mindestens 1500 Stunden zu sein. Pathophysiologisch fanden sich im Herzen gesteigerte Durchmesser sowie Volumen im linken Vorhof und der linken Kammer. Allerdings scheint dies nur bei gleichzeitigem Vorliegen von strukturellen Veränderungen bei vorbestehenden Sportherzen ein Risikofaktor zu sein. Des Weitern könnten auftretende inflammatorische Prozesse Vorhofflimmern begünstigen. Athleten mit Vorhofflimmern zeigten einen erhöhten Vagotonus samt Bradykardie sowie eine verlängerte PQ- Zeit.Noch Jahrzehnte nach Beendigung von intensivem Ausdauertraining konnte eine Häufung von Vorhofflimmern bei ehemaligen Spitzenathleten festgestellt werden.Während frühere Lebensereignisse wie Geburtsgewicht und genetische Belastung das Risiko zu erhöhen scheinen, hat eine Reduktion von Blutdruck bzw. BMI keinen Einfluss auf die Entstehung von Vorhofflimmern.Im Gegensatz zu Hochleistungstraining reduziert moderate Bewegung, vor allem bei älteren Personen, das Auftreten von Vorhofflimmern.Therapeutisch zeigen ähnliche Ergebnisse bei Athleten wie in der Normalbevölkerung.

Abstract (English)

INTRODUCTION: Atrial fibrillation is one oft the most common arrythmia. A Resolution can be stroke or undersupply of organs. There are proved riskfactors and also during clinical days there is an accumulation for athelic people.Suggesting that people should be sportactive as much as possible for having a good or improved circulation of blood to protect atrial fibrillation, there are questions coming up why there is an accumulation in some sports.RELEVANT REFERENCES: There were an analyses of 33 studies regarding the relation of movement and atrial fibrillation.DISCUSSION: Prevalent, there were studies reasearching the consequences of high intensive training in endurance sports. There, the studie showes that people who do endurance sports have an higher risk to get atrial fibrillation. It seems that the requirement to get atrial fibrillation is a lifetime high intensive endurance workout with at least 1500 hours. Pathological, higher diamter appeared in hearts and also higher volume in the left atrium and ventricle. It seems that it appears only if there is an simultaneous presence of structural changes in preexisting athletes heart as a risk faktor. Also, inflammatorische prozesse can effect atrial fibrillation. Athelic people who have atrial fibrillation show an higher vagotonus with bradykardie and a longer PQ time. Even years after quitting massive sport there were still accumulation of atrial fibrillation.While there were signs life events like birth weight and genetic predisposition are risk faktors, the reduction of blood pressure or BMI dont effect atrial fibrillation.Contrary to high intensive training moderate movement reduces, especially in older people, the appearance of atrial fibrillation.Therapeutically there seem to be similar results in athletes and common people also in medical as in ablational therapy.