Titelaufnahme

Titel
Besonderheiten bei der Besteuerung und Erfassung von betrieblichen Kapitalerträgen / vorgelegt von Ursula Kranister
Verfasser/ VerfasserinKranister, Ursula
Begutachter / BegutachterinTaucher, Otto
Erschienen2014
Umfang78 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Unternehmen / Kapitalvermögen / Steuer / Österreich / Unternehmen / Kapitalvermögen / Steuer / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61805 Persistent Identifier (URN)
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Besonderheiten bei der Besteuerung und Erfassung von betrieblichen Kapitalerträgen [0.59 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Vermögenszuwachsbesteuerung, die mit dem BBG 2011 und weiteren Gesetzesnovellen in Kraft getreten ist. Das Hauptaugenmerk wird auf die Besonderheiten der betrieblichen Kapitalerträge gelegt, wobei ein umfangreicher Vergleich auch mit den außerbetrieblichen Einkünften aus Kapitalvermögen stattfindet. Ziel des Gesetzgebers war es einerseits die gesetzliche Normierung der betrieblichen und außerbetrieblichen Kapitalerträge weitestgehend zu harmonisieren und andererseits im Zuge einer Tatbestandserweiterung des §27 EStG ein erhöhtes Steueraufkommen zu erzielen. Nunmehr zählen neben Einkünften aus der Überlassung von Kapital auch Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen und Einkünfte aus Derivaten zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Neben dem einheitlichen Steuersatz iHv 25%, der jetzt auch im Betriebsvermögen angewendet werden muss, der Bruttobesteuerung, der Einlagebewertung und der Verlustverwertung musste sich der Gesetzgeber auch Gedanken bezüglich der Steuererhebung machen, da betriebliche Kapitalerträge aufgrund der Bewertungsvorschriften nicht der Abgeltungswirkung unterliegen. Auch den Banken wurden seit der Novelle weitreichende Mitwirkungspflichten auferlegt.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis discusses the new regulation of the taxation of capital gains held by business entities and the taxation of capital gains held by private persons. Since there was a different handling with both spheres the intention for the Austrian legislative body was to harmonise both ones. The new enactment also established a unitary tax scale as well as it had to face the utilisation of losses for tax purposes. The operational capital gains now also has to be charged with a tax in the amount of 25%. The thesis also focuses on the consequences of the BBG 2011 on the recognition of capital gains belonging to a business assets. It explicates the differences for taxpayers of categorize capital gains as either private or business assets and moreover should give an insight to the differences in tax collection shapes. As far as the tax revenue is concerned the enactment was released to increase it. This could be realised by broaden the facts of §27 EStG. Unfortunately the government could not actually realise their intentions. The thesis also discusses that by now the banks have an obligatory duty to contribute to the tax reform.