Bibliographic Metadata

Title
Ausdauertraining und Kreativität / Katharina Prettenthaler
AuthorPrettenthaler, Katharina
CensorFink, Andreas
Published2014
Description66 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Ausdauertraining / Kreativität / Intelligenzleistung / Ausdauertraining / Kreativität / Intelligenzleistung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61751 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Ausdauertraining und Kreativität [1.13 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

ZusammenfassungDie folgende Studie beschäftigte sich mit der Frage, ob Ausdauertraining einen leistungssteigernden Effekt auf Kreativität und allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit hat. Dazu wurden insgesamt 76 trainierte Hand- und FußballerInnen im Alter zwischen 15 und 31 Jahren vor und nach einer sportlichen Intervention getestet. Zu Beginn wurden die BallsportlerInnen zufällig und gleichmäßig auf drei Gruppen aufgeteilt: Die Naturlauf-, die Rundenlauf- und die Gehgruppe. Die TeilnehmerInnen bearbeiteten vor und nach einer lockeren sportlichen Aktivität (Laufen bzw. Gehen), unterschiedliche psychometrische Testverfahren zur Erfassung folgender AspekteKreativität: "Ungewöhnliche Verwendungszwecke" aus dem AU-Test; Test zum schöpferischen Denken ? zeichnerisch (TSD-Z); Runco Ideational Behavior Scale (RIBS)Stimmung: Mehrdimensionaler Befindlichkeitsfragebogen (MDB)Intelligenz: Wonderlic Personnel Test.Die Ergebnisse zeigten, dass sich bei den FußballerInnen vor allem die Naturlauf- und die Spazierganggruppe in der allgemeinen kognitiven Leistungsfähigkeit (Wonderlic Personnel Test) stark verbesserte, die Rundenlaufgruppe erzielte im Vergleich dazu eine geringere Verbesserung. Im Gegensatz zu den FußballerInnen, zeigte sich bei den HandballerInnen die größte Verbesserung bei der Natur- und Rundenlaufgruppe, die Spazierganggruppe erzielte hier die geringste Verbesserung. Bei der figurale Kreativität im TSD-Z, konnten sich die FußballerInnen egal in welcher Gruppe, nach der Intervention, deutlich verbessern. Bei den HandballerInnen konnte rein deskriptiv beobachtet werden, dass sich die Natur- und Rundenlaufgruppe verbesserten und die Spazierganggruppe verschlechterte. In den anderen Verfahren konnten in beiden Teilstichproben (Hand- und FußballerInnen) keine signifikanten Effekte beobachtet werden.Insgesamt zeigt die vorliegende Studie, dass kognitive Prozesse (Kreativität und Intelligenz) durch Bewegung mittlerer Intensität verbessert werden können.

Abstract (English)

AbstractThe aim of the present study was to investigate whether endurance training is associated with beneficial effects on different facets of cognition and creativity. For the purpose 76 athletes (handball and soccer players) in the age range between 15 and 31were tested prior and after a brief sport intervention. At the beginning, the participants were randomly assigned to three different experimental groups. Each group received a different physical intervention. One group?s task was to jog laps in a stadium, another group had to jog near the river and the third group was requested to walk. Prior to, as well as after the jogging/walking interventions, the participants were administered tests assessing different facets of creativity ("unusual uses" from the AU test; a test for creative thinking in the figural domain (TSD-Z) and Runcos Ideational Behavior Scale (RIBS)), current mood (multidimensional mood questionnaire) and intelligence (Wonderlic Personnel test). Concerning the Wonderlic Personnel test, within the subsample of handball players, both "running groups" performed better after the intervention than the walking group. In the subsample of football players, the "nature runners" and the "walkers" achieved better results after the intervention than the "lap runners". Concerning the TSD-Z test, all three football groups showed better results after the intervention, whereas within the subsample of handball players the the performance oft he "walking" group tends to decline. Concerning verbal creativity, self-assessed ideational behavior and the multidimensional mood questionnaire no significant effects were found. Taken together the present study provides some preliminary evidence that endurance activities are associated with beneficial on cognitive processes such as creativity and intelligence.