Titelaufnahme

Titel
Der Dreifaltigkeitsaltar von Philipp Jakob Straub in St. Andrä, Graz : unter besonderer Berücksichtigung barocker Kunstwerke der Kirche und deren Einklang mit zeitgenössischer Kunst / vorgelegt von Nita Galimuna
Verfasser/ VerfasserinGalimuna, Nita
Begutachter / BegutachterinLein, Edgar
Erschienen2014
Umfang76 Bl. : 2 Bl. Zsfassung. 1 CD-ROM ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung dt. u. engl.
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Sankt Andrä <Graz> / Altar / Sankt Andrä <Graz> / Altar / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61568 Persistent Identifier (URN)
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Der Dreifaltigkeitsaltar von Philipp Jakob Straub in St. Andrä, Graz [29.12 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Geschichte der St. Andrä Kirche geht zurück bis ins Jahr 1616. Die Dominikaner begannen, nach den Plänen des Architekten Archangelo Carlone, mit dem Neubau einer mittelalterlichen Vorgängerkirche. Der Bau der Kirche wurde 1627 fertiggestellt, aber erst im Jahre 1635 geweiht. Es gab mehrere Gestaltungsphasen in der weiteren Geschichte der Andräkirche. Die erste Gestaltungsphase fand zu einer Blütezeit der barocken Kunst in der Steiermark statt (1735 ? ca. 1770). Die bis dahin sehr bescheiden eingerichtete Kirche bekam eine ansehnliche barocke Ausstattung. Die zweite Phase der Umgestaltung begann um 1882 und war dem zur dortigen Zeit vorherrschenden Stil des Klassizismus geweiht. Als dritte Phase der kunstgeschichtlichen Wandlung könnte man die zeitgenössische Umgestaltung und somit Einbeziehung der modernen Kunst unter Pfarrer Hermann Glettler ab dem Jahre 1999 werten. Die Totenbruderschaft im Jahre 1670 veranlasste den Bau einer neuen Kapelle mit Gruft, in welcher sich der Dreifaltigkeitsaltar des Bildhauers Philipp Jakob Straub befindet. Der Altar, in der Zeit um 1750 geschaffen, stellt einen für den Stil des Spätbarocks typischen Sarkophagaltar dar. Er wurde vom Künstler architektonisch in gesamt drei Ebenen gegliedert erbaut und spiegelt durch die figurale Ausstattung jene für den Künstler typisch belebte, teilweise in wilder Bewegung gestoppte künstlerische Charakterisierung seiner Figuren wieder. In der dritten Phase bekam die moderne Kunst in St. Andrä eine wichtige Rolle. Die wahre Kunst der Andräkirche, könnte man sagen, besteht heute aus dem außergewöhnlichen Zusammenspiel der barocken und zeitgenössischen Kunstwerke. Gegensetze verschmelzen zu einem harmonischem Ganzen, Kunst und Kirche verbinden sich zu einer Einheit. Diese teilweise sehr gewagten, zeitgenössischen Kunstwerke repräsentieren die Offenheit der Kirche, welche davon ausgeht das es nur eine Menschheit und einen Gott gibt.

Zusammenfassung (Englisch)

The history of St. Andrew Church goes back to the year 1616, according to the plans of the architect Archangelo Carlone the Dominicans, began with the building of a new parent medieval church. The building of the church was completed in 1627, however it was not been consecrated until 1635. There were several design phases in the subsequent history of St. Andrew's Church. The first design phase took place in Styria at a blooming period of baroque art (1735 ? ca. 1770). The hitherto very modestly decorated church received a handsome baroque endowment. The second phase of the reshaping began around 1882 and it was consecrated accordingly by the local prevailing style of classicism at that period. The third phase of art-historical transformation considered as contemporary redesign and thus as inclusion of modern art can be considered to find place under the influence of Pastor Hermann Gletter from the year 1999. The Dead Brotherhood in 1670 occasioned building of a new chapel with a crypt, in which is the Holy Trinity altar of the sculptor Philipp Jakob Straub. The altar created in the period around 1750, represent a typical style of late baroque sarcophagus altar. He was architecturally built subdivided into a total of three levels by the artist and reflected those facilities animated by artists, partially suppressed strike in motion as characterization of his figures again. In the third art- historical conversion phase, the modern art has an important role. It can be concluded that the true art of St. Andrew's Church today, consists of the extraordinary interplay of baroque and contemporary works of art. Contrasts merge into a harmonious entirely. Art and the Church merge to a unit. This sometimes very bold, contemporaneous works of art represent the openness of the Church, which assumes that there is only one humanity and one God.