Titelaufnahme

Titel
I need a (Super)hero : an analysis of heroes and superheroes, and their role as intermedial phenomena / vorgelegt von Bettina Koller
Verfasser/ VerfasserinKoller, Bettina
Begutachter / BegutachterinKeiper, Hugo
Erschienen2014
Umfang65 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Held / Superheld / Intermedialität / Geschichte / Held / Superheld / Intermedialität / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61509 Persistent Identifier (URN)
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I need a (Super)hero [1.04 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Analyse von Helden und Superhelden in unterschiedlichen Epochen und untersucht Helden- und Superhelden-Konzepte als intermediale Phänomene. Zusätzlich zeigt sie, wie soziale und/oder politische Umstände die Entwicklung gewisser (Super-)Heldentypen beeinflussen. Zuerst werden kurz Begriffe aus der Intermedialität erklärt und einige Theorien zu sogenannten Mythen-Schemata vorgestellt, welche man auch auf Heldenkonzepte anwenden kann. Danach wird der Begriff ?Held? definiert, sein literarischer Werdegang analysiert und gezeigt, dass viele Aspekte des Heldenkonzepts bis in die Antike zurückreichen. Als nächstes wird kurz die ?Übergangsphase' zwischen dem Helden- und dem Superheldenkonzept analysiert um zu zeigen, dass Helden wie Das Phantom oder Tarzan bereits superhelden-typische Merkmale zeigten, noch bevor es das Konzept des Superhelden gegeben hat. Darauf folgt die Erläuterung des Begriffs ?Superheld? und das Superheldenkonzept wird analysiert. Dadurch wird gezeigt, dass es wichtige Aspekte wie die geheime Identität und das Kostüm gibt, wodurch sich Superhelden von Helden unterscheiden lassen. Zusätzlich werden Superman und Wonder Woman als Beispiele dafür verwendet, wie Superhelden zu Propagandazwecken eingesetzt werden können, indem sie extrem patriotisch handeln, U.S.-typische Farben und Symbole tragen, und gegen Feinde der U.S.-Amerikanischen Regierung kämpfen. Weiters wird besprochen, warum Superhelden ein hohes Potenzial für transmediale Transpositionen besitzen und warum vor allem in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme von Superhelden-Filmen festzustellen ist. Der Schluss der Arbeit befasst sich mit Anti-Helden und Anti-Superhelden und wie (Super-)Helden nicht nur als Propaganda eingesetzt werden können, sondern auch soziale/politische Umstände kritisieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with (super-)heroes in different centuries and reflects on the development of the (super-)heroic concepts as intermedial phenomena. Additionally, it discusses how social and/or political circumstances, such as war and immigration, influence the development of certain types of (super-)heroes. At first, some terms used in inter-media studies and theoretical approaches to so-called myth schemes are introduced in order to show that there have been earlier attempts to find a basic concept behind myths which can be further applied to heroic concepts. Then, the term ?hero? is defined, the literary development of heroes is discussed, and it is shown that many aspects of the heroic concept can be traced back to ancient mythology. Next, the ?transitional? phase between heroes and superheroes is briefly discussed. This shows that many heroes, such as The Phantom and Zorro, already had super-heroic features before the concept of the superhero was firmly established. Then, the term ?superhero? is defined and the superhero-concept is discussed. This concept shows that there are certain significant aspects, such as the secret identity and the costume, which are responsible for the distinction between superheroes and heroes. Moreover, the examples of Superman and Wonder Woman demonstrate that some superheroes have been used for U.S. propaganda by making them act overly patriotically, by making them display the U.S.-typical colours and symbols, and by making the U.S. government?s enemies the superheroes? enemies. Additionally, it is discussed why the superheroes offer the potential for intermedial transposition and why the number of superhero-movies has been increasing immensely in the last few years. Last but not least, (super-)anti-heroes are analysed to show that through some small alterations of the (super-)hero concept, the (super-)heroic character can be used not only for propaganda, but also to raise awareness of and criticise political/social issues.

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