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Title
Stress und Schlaf : der Einfluss von Stress in einer akademischen Leistungssituation auf die Schlafqualität und die kardiovaskuläre Reaktivität während des Schlafes / Annelisa Hold
AuthorHold, Anneliese
CensorPaechter, Manuela
Published2014
Description166 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Rede / Stress / Herzfrequenz / Schlaf / Rede / Stress / Herzfrequenz / Schlaf / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61487 Persistent Identifier (URN)
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Stress und Schlaf [2.94 mb]
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Abstract (German)

Die folgende Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen einer Stresssituation, auf die Schlafqualität und der kardiovaskulären Aktivität in der Nacht vor und während der Stresssituation. Die Stresssituation stellte das Vortragen eines evaluierten Referates in einem realen, universitären Setting dar. Dabei wurde die Herzrate und Herzratenvariabilität von 61 Studierenden (48 Frauen, 13 Männer) mittels 42h EKG erhoben. Zudem wurden in einer Voruntersuchung die Persönlichkeitseigenschaften, positive und negative Affektivität, Besorgnis und Ängstlichkeit, erfasst. Die Schlafqualität wurde zu drei Messzeitpunkten erhoben: die habituelle Schlafqualität einer nicht bzw. normal stressbehafteten Periode, sowie die aktuelle Schlafqualität in der Nacht vor und nach der akuten Stresssituation. Anhand der habituellen Schlafqualität wurden ?gut? und ?schlecht? schlafende Studierende unterschieden. Die Ergebnisse zeigen, dass es in der Nacht vor der Stresssituation zu einer Verschlechterung der subjektiven Schlafqualität, -dauer, und -effizienz kommt. Die Schlaflatenz ist in der Nacht nach dem Referat deutlich verkürzt. Die Persönlichkeitsmerkmale tragen gemeinsam zur Erklärung der habituellen Schlafqualität, jedoch nicht zur Erklärung der Herzrate und Herzratenvariabilität in der Nacht vor der Stresssituation bei. Gut und schlecht schlafende Studierende unterscheiden sich in der Herzrate und Herzratenvariabilität weder zu Beginn des Referates, noch in der Stärke der Veränderung durch das Referat. Weiter konnte gezeigt werden, dass Angst und Rumination in Zusammenhang mit der subjektiven Schlafqualität und -latenz stehen. Letztlich zeigen sich die Auswirkungen von Stress und der Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf subjektiver, jedoch nicht auf objektiver Ebene.

Abstract (English)

The following paper deals with the effects of a stressful situation on sleep quality and cardiovascular activity in the night before and during the stressful situation. The stress situation was reciting an evaluated presentation in a real university setting. For this purpose, the heartrate and heartratevariability were collected from 61 students (48 women, 13 men) by 42h ECG. Additionally, the personality traits, positive and negative affectivity, anxiety and anxiousness were detected in a preliminary study. Furthermore, the quality of sleep was collected at three measurement points in time: the habitual sleep quality, in a normal or non- stressful period (one month before the presentation), and current sleep quality the night before and after the acute stress situation. Based on the habitual sleep quality ?good? and ?bad? sleeping students were distinguished. The results show that there is a deterioration in subjective quality of sleep, sleep duration and sleep efficiency in the night before the stress situation. The sleep latency is significantly shortened in the night after the presentation. The personality traits jointly explain the habitual quality of sleep, but do not explain the heartrate and heartratevariability in the night before the stressful situation. Good and bad sleeping students do not differ in the heartrate and heartratevariability at the beginning of the presentation, nor in the amount of change by the presentation. Next it was shown that anxiety and rumination are associated with subjective sleep quality and latency. Ultimately, the effects of stress and the influence of personality traits point to a subjective, but not on objective level.

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