Titelaufnahme

Titel
A right to belong : the representation of Metis women's struggle for identity in Canadian literature / vorgelegt von Barbara Webschek
Verfasser/ VerfasserinWebschek, Barbara
Begutachter / BegutachterinLöschnigg, Martin
Erschienen2014
Umfang134 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kanada / Literatur / Métis <Motiv> / Frau <Motiv> / Kanada / Literatur / Métis <Motiv> / Frau <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61296 Persistent Identifier (URN)
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A right to belong [1.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Identitätsbildung von Frauen mit indigenen und europäischen Wurzeln im heutigen Kanada, sogenannter Metis. Die Entwicklung dieser Identitäten wird anhand von wesentlichen Schlüsselsymbolen, Bildern und Motiven, die zur Kennzeichnung von kanadischer Identität dienen, untersucht. Die Identität der Metis, ebenso wie Jene der eingeborenen Kanadier im Allgemeinen erlitt im Laufe der Kanadischen Geschichte vielfach Rückschläge und wurde mehrmals auf die Probe gestellt. Aus diesem Grund stellt der theoretische Teil dieser Arbeit eine Zusammenfassung der Geschichte der Ureinwohner dar. Darüber hinaus werden soziale Probleme der indigenen Bevölkerung im heutigen Kanada mit geschichtlichen Ereignissen verknüpft und Rückschlüsse über die Auswirkungen Jener gezogen. Des Weiteren werden die Umstände erklärt, die eine indianisch-kanadische Identität bestimmen, wobei besondere Rücksicht auf die Geschichtsschreibung genommen wird, welche erhebliche Einflüsse auf die Sicht Anderer auf die Ureinwohner hatte. Ebenso werden die identitätsbildenden Sachverhältnisse, wie etwa die unterschiedliche Lebenssituation in ländlichen und städtischen Gebieten, Rassismus, sowie Politische Bewegungen der kanadischen Ureinwohner näher erörtert. Der praktische Teil dieser Arbeit konzentriert sich auf die Analyse dreier Bücher von Frauen mit Metis Hintergrund: Halfbreed von Maria Campbell, Bobbi Lee: Indian Rebel von Lee Maracle und In Search of April Raintree von Beatrice Culleton Mosionier. Die Basis der Analyse bezieht sich auf Margaret Atwoods Modelle von ?Survival?? the Canadian North? und ?Victor/Victim positions?, die von ihr als besondere Merkmale kanadischer Literatur bestimmt wurden. Diese Modelle werden herangezogen, um die hindernisreiche Identitätsbildung der Metis Frauen zu beschreiben.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis examines the development of female Metis identity in contemporary Canadian literature with reference to central key symbols, images, motifs and themes established in the identification of the literature of the country. As Metis identity, and indigenous Canadian identity in general, has suffered throughout Canadian history and has been challenged a considerable amount of times, the theoretical part of this thesis concentrates on post-colonial Aboriginal history as well as the most fundamental social issues the Native population of Canada has to face in present-day Canadian society. Moreover, connections are drawn between historical events and their impacts on the indigenous nations today. Furthermore, factors which determine Aboriginal Canadian identity and the nature of identity within a social and literary context are explained. Special attention is given to historiographical writing, the differences of living conditions in rural and urban settings, racism and stereotyping, and indigenous political movements. The practical part of this thesis analyses three pieces of Aboriginal literature composed by three female Metis writers: Halfbreed by Maria Campbell, Bobbi Lee: Indian Rebel by Lee Maracle and In Search of April Raintree by Beatrice Culleton Mosionier on the basis of Margaret Atwood?s models of ?Survival?, ?the Canadian North? and ?Victor/Victim positions?, which were identified by the critic as the overarching devices used in Canadian literature. For this reason, Atwood?s books of criticism Survival ? A Thematic Guide to Canadian Literature (1972) and Strange Things ? The Malevolent North in Canadian Literature (1995) help to reveal Metis women?s struggle for and development of their own identity.