Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen einer umfangbetonten Trainingsperiode auf den Hormonstatus von Triathleten / vorgelegt von Herwig Reupichler
Verfasser/ VerfasserinReupichler, Herwig
Begutachter / BegutachterinSudi, Karl
Erschienen2014
Umfang81 S. : Zsfassung (2 Bl.) + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Triathlon / Training / Hormon / Triathlon / Training / Hormon / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61260 Persistent Identifier (URN)
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Auswirkungen einer umfangbetonten Trainingsperiode auf den Hormonstatus von Triathleten [1.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wurden TriathletInnen (3 Frauen, 7 Männer), die sich für einen Langdistanztriathlon (3,8 km schwimmen /180 km radfahren / 42 km laufen) vorbereiteten, untersucht. Man wollte anhand endokriner und biochemischer Parameter wie Leptin, Ghrelin, Insulin, IGFB-3, Total Anitioxidant Status (TAS) und Harnstoff (Urea) die Auswirkungen einer umfangbetonten Trainingsperiode auf den Hormonstatus von TriathletenInnen erforschen. Zusätzlich wurden biometrische Indikatoren wie Körperkomposition und BMI der AthletInnen erhoben, um einen möglichen Substanzverlust an Muskelmasse und die damit verbundenen möglichen Überlastungszustände zu dokumentieren. Methoden: Die AthleteInnen wurden im Abstand von elf Wochen zweimal untersucht. Mittels Lipometermessung sind die Anteile von FM zu LBM erhoben worden. Weiters wurden die chemischen Parameter im Blutplasma der Athleten gemessen. Die Trainingsdokumentation (Trainingsstunden/Woche) der AthletInnen wurde elf Wochen vor und elf Wochen nach der ersten Untersuchung ausgewertet. Ergebnisse: Die durchschnittliche Hormonkonzentration im Blut der untersuchten AthletInnen sank bei Leptin signifikant (T=2.341*; p<.05) und bei Ghrelin hochsignifikant (T=13.353**; p<.00). Die anderen erhobenen Werte Insulin, IGFB-3, TAS und Urea veränderten sich hingegen kaum. Ebenso blieb FM zu LBM der Gruppe konstant. Conclusio: Die gemessenen Werte Leptin und Ghrelin lassen auf eine erhöhte Qualität des Ausdauerniveaus der AthletInnen und auf eine ausgeglichene Energiebilanz schließen. Die gemessenen Ergebnisse der biometrischen und weiteren biochemischen Parameter weisen darauf hin, dass es durch das Langdistanztriathlontraining zu keinen Überlastungszustände der untersuchten AthletInnen kam.

Zusammenfassung (Englisch)

At the present work, triathletes (3 women , 7 men) who are preparing for a long distance triathlon ( swim 3.8 km / 180 km cycling / 42 km run ) were examined. They wanted the basis of endocrine and biochemical parameters such as leptin, ghrelin , insulin, IGFB -3 , Total Anitioxidant status (TAS) and urea explore the effects of a comprehensive training period emphasized on the hormonal status of triathletes . In addition, biometric indicators such as body composition and BMI were collected the athletes to document a possible substance loss of muscle mass and the associated potential overload conditions.Methods: The athletes were tested twice at an interval of eleven weeks. Through the measurements of the ?Lipometer? , the parts were raised from FM to LBM. Furthermore, the chemical parameters are measured in the blood plasma of the athletes. The training documentation (training hours / week ) of the athletes was eleven weeks before the fist measurement and also evaluated eleven weeks after the first examination .Results: The average horrmone concentration in the blood of the examined athletes in leptin decreased significantly ( t = 2.341 * , p < .05 ) and ghrelin highly significant ( t = 13,353 ** , p < .00) . The other recorded values of insulin, IGFB -3 , TAS and urea would be hardly altered . Similarly, FM remained to LBM the constant group.Conclusion: The measured values of leptin and ghrelin suggest an increased quality of the endurance levels of athletes and a good energy balance. The measured results of the biometric and other biochemical parameters indicate that there were no overload conditions of the investigated athletes through the long distance triathlon training.