Titelaufnahme

Titel
Love me cause Im beautiful! : Helmut Newton, Vanessa Beecroft, Jade Beall ; Analyse und Vergleich ihrer Perspektiven auf den "schönen weiblichen Körper" / vorgelegt von Rebecca Bernadette Hofer
Verfasser/ VerfasserinHofer, Rebecca Bernadette
Begutachter / BegutachterinLein Edgar
Erschienen2014
Umfang169 Bl. : 2 Bl. Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung dt. u. engl.
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Newton, Helmut / Beecroft, Vanessa / Beall, Jade / Frau / Körper / Schönheit / Newton, Helmut / Beecroft, Vanessa / Beall, Jade / Frau / Körper / Schönheit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61233 Persistent Identifier (URN)
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Love me cause Im beautiful! [2.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der Arbeit werden die unterschiedlichen Blickwinkel von Helmut Newton, Vanessa Beecroft und Jade Beall, auf den "schönen weiblichen Körper" untersucht, ihre Darstellungsweise analysiert, sowie deren unterschiedliche Motivationsgründe, sich in ihren Arbeiten mit diesem zu beschäftigen, näher beleuchtet. Im einführenden Kapitel wird auf die Beweggründe des Schönheitshandelns, vor allem aus der Sicht der Evolutionspsychologie bzw. der Attraktivitätsforschung näher eingegangen, jedoch werden auch psychologische, soziologische und feministische Ansichten zum Thema erläutert. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt aber auf der Analyse des "männlichen Blicks" Newtons auf die "schöne Frau" - Beecrofts Perspektive, also der einer Essgestörten auf ihre "schönen" Geschlechtsgenossinnen bzw. auf sich selbst - und jenem von Beall, die Schönheit als eine Eigenschaft betrachtet, welche alle Lebewesen in sich tragen und die versucht, anderen Frauen dabei zu helfen, einen liebevolleren Blick auf sich selbst und andere entwickeln zu lernen.Beecroft beschäftigt sich in ihren Perfomances, in welchen sie schöne, meist nackte Mädchen, stundenlang in Highheels vor ein Publikum stellt, direkt mit Schönheitsidealen und dem Schönheitswahn, jedoch weisen diese auch andere gesellschaftliche Bezüge auf. Die Mädchen sind Projektionsflächen für den Betrachter und konfrontieren diesen mit dessen Vorurteilen. Sie sind ebenso Identifikationsfiguren für Beecroft und bilden ihren inneren Kampf als "schöne Frau eines gewissen Alters" ab. Beall, kritisiert mit ihren unretuschierten Aufnahmen "ganz normaler Frauen", die sie als schön bezeichnet, das Schönheitsdiktat welches von den Medien verbreitet wird und das hinsichtlich des eigenen Bodyimage, zu Selbstzweifeln führt.Newton, der von schönen und mächtigen Frauen bessesen wirkte und der sie in hypersexueller Weise inszenierte, übt in manchen Darstellungen, eventuell ebenfalls Kritik, an geschlechterstereotypen Frauenbildern sowie am Schönheitswahn.

Zusammenfassung (Englisch)

In this work the different perspectives of Helmut Newton, Vanessa Beecroft and Jade Beall, on the "beautiful female body" are examined, their ways of representation are analyzed, as well as it lights up their different motivation reasons, to deal closer with this topic in their work. The introductory chapter preoccupies closer, on the motives of "beauty action", mainly from the point of evolution psychology and the attraction research, although psychological, sociological and feminist views on the subject are also explained. Though the main attention of the work lies on the analysis of the "male gaze" of Newton on the "beautiful woman" - and on Beecrofts perspective, that is one of a woman with an eating-disorder, on her "beautiful" gender comrades - or on her self - as well as on that of Beall, which looks at beauty as a quality, which all living beings carry in themselves and who tries to help other women, to learn to develop a more loving view at them self and on others. Vanessa Beecroft deals in her performances, in which she puts beautiful and usually naked girls, in high heels, for hours in front of an audience, directly with the ideals of beauty and beauty craze, though these works also exhibit other social references. The girls are projection surfaces for the viewer and also confront him with his prejudices. They are also identification figures for Beecroft and depict her inner struggle as a "beautiful woman of a certain age". Also the photographer Jade Beall criticized, with her unretouched shots of "ordinary women", which she calls beautiful, the dictation of beauty which is spread by the media and that in terms of the own body image, leads to self-doubt. With her "A beautiful body project" she wants to heal it. Even Helmut Newton, who seems to be obsessed by beautiful, powerful women and who staged them in a hyper-sexual way, exercises in some representations, perhaps criticism, to gender-stereotyped images of women, as well as on the beauty craze.