Titelaufnahme

Titel
Was schulden Kinder ihren Eltern? : der Elternunterhalt nach § 234 ABGB / Florentine Zankel
Verfasser/ VerfasserinZankel, Florentine
Begutachter / BegutachterinFerrari, Susanne
Erschienen2013
UmfangVII, 82 Bl., IX : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Unterhalt / Eltern / Österreich / Unterhalt / Eltern / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61032 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Was schulden Kinder ihren Eltern? [1.21 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Elternunterhalt, der seit dem KindNamRÄG 2013 in § 234 ABGB geregelt ist. Die Rechte und Pflichten zwischen Eltern und Kindern gehen weit über das Kindesalter hinaus. Die sogenannten allgemeinen, familiären Beistandspflichten bilden den Ausgangspunkt meiner Betrachtungen. Davon ausgehend beschäftigt sich diese Arbeit mit den Unterhaltspflichten der Kinder gegenüber ihren Eltern, die diese erst dann wahrzunehmen haben, wenn die Eltern nicht mehr selbsterhaltungsfähig sind. Außerdem dürfen die Eltern ihre eigenen Unterhaltspflichten gegenüber den Kindern in der Vergangenheit nicht gröblich vernachlässigt haben und vorrangige Unterhaltsschuldner müssen fehlen. Kinder sind nur dann zur Leistung verpflichtet, wenn deren Lebensverhältnisse, unter Gewährung eines eigenen angemessenen Unterhalts und der Wahrnehmung sonstiger Sorgepflichten, einen Unterhaltsbeitrag ermöglichen. In den meisten Fällen werden die Eltern sohin nur einen Ergänzungsanspruch durchsetzen können. Den weitaus wichtigsten Bereich stellen die Pflege und etwaige Heimunterbringung der pflegebedürftigen Elterngeneration dar. Diese Arbeit soll einen guten Überblick über die in Literatur und Rechtsprechung wenig thematisierte Norm geben. Analogie und Auslegung verhelfen dazu, aufgeworfene Fragen zu beantworten. Der Blick über die Grenzen Österreichs und die damit zusammenhängende Prüfung von Sachverhalten, die das Ausland berühren, bedürfen der Anwendung internationaler Normen. Große Bedeutung erfährt die Elternunterhaltsnorm aufgrund des nach wie vor gültigen Sozialhilferegresses in der Steiermark. Dieses tagespolitisch höchst brisante Thema galt es anhand dieser Diplomarbeit wahrzunehmen und zu erörtern.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis will analyse the legal term "parents support" which you can find in § 234 ABGB. The introduction will explain the familial duty of disclosure which is not exhausted by the parents? responsibilities for their children, e.g. their support and education. It also includes several rights parents and children have against each other.However, children have the obligation to support their parents if they are not able to care for their own self-preservation, if they did not neglect their own obligation to support their children in past, and if there does not exist any prior-ranking defaulter. Further, children only have to support their parents financially if their living conditions permit themselves appropriate subsistence and if they are able to cover their other obligations to support. The most important thing about "parents support" is the home or outpatient care of the parents? generation who is in need of care. The thesis? focal point is to give a good overview of this topic. As the legal norm is not very important in case-law or literature, the interpretation and analogy of § 234 ABGB facilitated the answering of the posed questions. When the facts of a case, concerning parents support, leave state territory of Austria, you have to use special international legal norms.The thesis also deals with the possibility of the welfare to subrogate against children in Styria, which illustrates an important and explosive topic. Therefore, the thesis discusses the complex of problems and analyses the importance of the law.