Titelaufnahme

Titel
Die Reform der Anlegerentschädigung im europäischen Kontext : Umsetzung in Österreich und Deutschland / vorgelegt von Katrin Repic
Verfasser/ VerfasserinRepic, Katrin
Begutachter / BegutachterinGrünwald, Alfons
Erschienen2014
Umfang77 Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Deutschland / Anlegerschutz / Europäische Union / Österreich / Deutschland / Anlegerschutz / Europäische Union / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-61009 Persistent Identifier (URN)
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Die Reform der Anlegerentschädigung im europäischen Kontext [0.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Institution der Anlegerentschädigung im europäischen Raum. Es handelt sich hierbei um eine noch relativ junge europarechtliche Regelung, die nunmehr im Lichte der kürzlich auftretenden Finanzkrise und der zahlreichen Bankenkrisen in Europa einer grundlegenden Reform unterworfen werden soll. Der Aufbau und Schutz des Vertrauens der Anleger in das europäische Finanzsystem sind von zentraler Bedeutung für das Funktionieren des europäischen Binnenmarktes. Harmonisierte Anlegerentschädigungssysteme sollen es daher den Kunden von Kreditinstituten ermöglichen, ihre Wertpapierdienstleistungen in jedem Mitgliedstaat vertrauensvoll beziehen zu können. Hierzu trägt die Anlegerentschädigungsrichtlinie insofern bei, als sie einen Anlegerschutz für all jene Fälle bietet, in denen ein Kreditinstitut nicht in der Lage wäre, seinen Verpflichtungen gegenüber Anlegern nachzukommen. Die vorliegende Diplomarbeit gliedert sich wie folgt: Zuerst werden die europarechtlichen Regelungen zum Thema Anlegerentschädigung behandelt, wobei besonderes Augenmerk auf den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Änderung der Anlegerentschädigungsrichtlinie aus dem Jahre 2010 gelegt wird. Danach wird die Umsetzung der Anlegerentschädigungsrichtlinie in das österreichische Recht untersucht, insbesondere die Umsetzung im Bankwesengesetz für Kreditinstitute. Eine Begutachtung der europarechtlichen Umsetzung in das deutsche Recht, insbesondere die Umsetzung im Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz, erfolgt im Anschluss.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis deals with the institution of Investor Compensation in Europe. This is a relatively new European regulation which is to be subject to a fundamental reform in the light of the recently occurring financial crisis and the numerous banking crises in Europe. The development and protection of investor confidence in the European financial system are central to the functioning of the European internal market. Harmonized investor compensation schemes allow clients of credit institutions to exercise investment services under the same conditions in each member state. For this purpose, the Investor Compensation Scheme Directive contributes to the extent that as it provides an investor protection in case where a bank is not able to meet its obligations to the investors. This thesis is organized as follows: First, the European legal regulations dealing with investor compensation will be covered with a special focus on the European Commission's proposal to amend the Investor Compensation Scheme Directive. Furthermore the implementation of the Investor Compensation Scheme Directive into Austrian law will be examined, in particular the implementation into the Banking Act for credit institutions. Finally an evaluation of the implementation of European law into the German law, in particular the implementation in the Deposit Guarantee and Investor Compensation Act, is made.