Titelaufnahme

Titel
Verbot von Zinsgeschäften in der islamischen Rechtstradition und nach der ON-Regel 142001-1 / vorgelegt von Stephanie Kramberger
Weitere Titel
Prohibition of interests in the islamic legal tradition and according to the ON-Rule 142001-1
Verfasser/ VerfasserinKramberger, Stephanie
Begutachter / BegutachterinPosch, Willibald
Erschienen2014
Umfang60 Bl. : Zsfassung (1 Bl.) ; graf.Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Islamische Bank / Zinsverbot / Islamische Bank / Zinsverbot / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-60835 Persistent Identifier (URN)
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Verbot von Zinsgeschäften in der islamischen Rechtstradition und nach der ON-Regel 142001-1 [0.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Islam herrscht das Verbot von Zinsgeschäften. Diese Arbeit stellt das Zinsverbot nach der Scharia (Ribâ) und dem Koran dar und präsentiert alternative Finanzierungsmodelle ohne Zinsen. Nach einer kurzen begrifflichen Einführung, in der nicht nur ein Überblick des Islamic Banking gewährt, sondern auch die Vereinbarkeit mit der Scharia, der Kontrolle darüber und Verbote im Allgemeinen erörtert werden, folgt die Darstellung des Zinsverbots im Islam. Hierbei werden die rechtliche Grundlage, die verschiedenen Ribâ-Güter inklusiver Formen des Zinsverbots und abschließend Meinungsunterschiede zwischen den Rechtsschulen präsentiert. Um jedoch trotz des Ribâ-Verbotes Bankgeschäfte abwickeln zu können, gibt es unterschiedliche scharia-konforme Finanzierungsmodelle. Aus diesem Grund beschäftigt sich diese Arbeit mit drei ausgewählten Systemen genauer. Während ein Modell, die sogenannte Musharaka eigenkapitalbasierend ist, beruhen die anderen zwei, nämlich die Murabaha und der Tawarruq, auf Fremdkapital.Rechtsfragen ergeben sich im Bereich der Vereinbarkeit von Scharia und nationalem Recht. Dies wird mit einer Erläuterung der englischen Gerichtspraxis verdeutlicht. Zur Veranschaulichung dient hierbei die Entscheidung des Londoner Court of Appeal in Sachen Shamil Bank of Bahrain vs. Beximco.Die ON-Regel 142001-1 schafft den Konnex zu Österreich. Sie dient der Orientierung einzelner Bank-bzw. Kreditinstitute, scharia-konforme Finanzprodukte auch mit der österreichischen Rechtsordnung zu vereinbaren. Hierbei wird das Zinsverbot aus Sicht der österreichischen Gesetzgebung dargelegt und erläutert. Anschließend geht die Arbeit noch einmal auf die schon zuvor beschriebenen Finanzierungsmodelle ein und beleuchtet sie aus dem Blickwinkel der ON-Regel.

Zusammenfassung (Englisch)

There is an interdiction of interest in the Islamic religion. This work illustrates the prohibition of interest (ribâ) according to the Sharia and the Koran. It also presents alternative non-interest earning financing models. A short introduction gives not only an overview of Islamic banking, but also its compatibility with the Sharia and its control over prohibitions in general. Thereafter, a presentation on the interdiction of interest in the Islamic religion follows. In this connection, the legal basis, the different goods of ribâ including the forms of the interdiction of interest and the difference of opinion between the schools of law will be dealt with, as there are different financial models according to the Sharia with regard to the undertaking of banking transactions. Therefore three different systems are chosen to illustrate this. Whilst one model, the so called musharaka, is based on equity capital, the others, murabaha and tawarruq, are based on debt capital. There are also legal aspects concerning compatibility with the Sharia and the national law. This problem will be showed by an explanation of the English court practice, an illustration of which, for example, is the judgement of the Londons Court of Appeal in the case of the Shamil Bank of Bahrain vs. Beximco.The ON-rule 142001-1 is the link to Austria which serves as an orientation for bank and credit institutions to reconcile sharia-compliant financial products with the Austrian legal system. In this, the interdiction of interest from the viewpoint of the Austrian legislation will be outlined and demonstrated. Following this, the work once more addresses the previously described financial models and examines them from the perspective of the ON-Rule.

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