Titelaufnahme

Titel
Die vokalische Distanz in der Slawia / eingereicht von Sandra Foric
Verfasser/ VerfasserinForic, Sandra
Begutachter / BegutachterinTosovic, Branko ; Karnicar, Ludwig
Erschienen2014
Umfang231 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) + 2 CD-ROM ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheMehrsprachig
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Slawische Sprachen / Vokal / Slawische Sprachen / Vokal / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-60820 Persistent Identifier (URN)
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Die vokalische Distanz in der Slawia [4.5 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In unserer Arbeit fanden wir auf Grundlage des aufgezeichneten Materials der 14 Befragten, die jeweils als Sprecher einer bestimmten Sprache repräsentiert waren (Weißrussisch, Bulgarisch, Bosnisch, Tschechisch, Kroatisch, Polnisch, Makedonisch, Russisch, Slowakisch, Slowenisch, Serbisch, Ukrainisch und Deutsch) durch den Einsatz von zwei Arten der Forschung: auditive und akustisch, eine vokalisch-akustische Disanz zwischen den slawischen Sprachen, De und B/K/S. Gemessen wurden folgende spektralen Dimensionen: Intensität, Formanten, Grundfrequenz, Dauer und Intonation. In unserer Arbeit haben wir das Modell Korelacional angewendet, welches Branko To?ovi? entwickelt hat und welches sich auf die Teilung von Nähe und Distanz in seiner Sub-Kategorien: intra-, inter-, supra-, super-und extra bezieht. Nach den Ergebnissen unserer Forschung in allen slawischen Sprachen, bemerkten wir die Verbindung zwischen der Position der Sprachen mit der inhärenten Dauer der Vokale. Geschlossene Vokale, bei denen die Zunge näher am Gaumen ist, dauern kürzer als offene Vokale, die weiter entfernt von der konsonanten. Die betonte Akzente werden länger als die dynamischen ausgesprochen. Wir sind zum Entschluss gekommen, dass in den slawischen Sprachen die Initialkonsonanten stimmloser Silben zu erhöhten Grundfrequenz der Silben führt. Der vorhergehende Ton hat eine größere Einwirkung in der Übertragung, als die Wirkung des Tons selbst. Die Ergebnisse unserer akustischen Analyse von Formanten zeigen; dass die Richtung des Tons (steigend oder fallend) keine wesentlichen Einflüsse auf die ersten zwei Formanten hat. Die Formanten sind in den B/K/S ähnlich, wenngleich sie sich in manchen Formanten wesentlich unterscheiden, was auf die Einzigartigkeit der Vokalqualität in diesen Sprachen hinweist. Die Formanten in den Slawischen Sprachen unterscheiden sich von Sprache zu Sprache. Laut den Resultaten unserer Analyse die betonten Vokale haben eine grö?ere Intensität von dem unbetonten.

Zusammenfassung (Englisch)

In our research we analized a material of 14 respondents who represented each a standard speaker of a particular language (Belarusian, Bulgarian, Bosnian, Czech, Croatian, Polish, Macedonian, Russian, Slovak , Slovenian, Serbian, Ukrainian and German) through the use of two types of analysis, auditory and acoustic, in order to distinguish the vowel acoustic disance between Bosnian/Croatian/Serbian and Slavic languages. We measured following spectral dimensions: intensity, formants, fundamental frequency, duration and intonation. We have also applied the Model of correlacional which was developed by Branko To?ovi? and which refers to the division of closeness and distance in its sub-categories : intra- , inter-, super - , super- and extracorrelacional. According to the results of our research in all Slavic languages, we noticed the connection between the position of the tongue with the inherent duration of the vowels. Closed vowels, where the tongue is closer to the palate, are shorter than open vowels. We came to the conclusion that the initial consonants voiceless syllables into the Slavic languages to increased fundamental frequency of syllables . The previous tone has a greater effect in the transmission then the effect of the tone itself. The results of our analysis of acoustic formant show that the direction of the tone (rising or falling) has no significant impact on the first two formants. The formants are similar in Bosnian, Croatian and Serbian, although they differ substantially in some formants, indicating the uniqueness of vocal quality in these languages. The formants in the Slavic languages differ from language to language. According to the results of our analysis of the stressed vowels have a higher intensity of the unstressed.