Titelaufnahme

Titel
Die Änderungen der Obsorgeregelungen durch das KindNamRÄG 2013 / vorgelegt von Bianca Alisa Koller
Verfasser/ VerfasserinKoller, Bianca Alisa
Begutachter / BegutachterinFerrari, Susanne
Erschienen2014
UmfangVIII, 83, VI Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Elterliche Sorge / Recht / Österreich / Elterliche Sorge / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-60591 Persistent Identifier (URN)
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Die Änderungen der Obsorgeregelungen durch das KindNamRÄG 2013 [1.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die Änderungen der Obsorgeregelungen durch das KindNamRÄG 2013. Die Regelungen dieser Reform traten zum Großteil am 01.02.2013 in Kraft. Den Anstoß für diese Änderungen gaben zwei Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte und letztlich die Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs. Dabei wurde festgestellt, dass aufgrund der damals geltenden Rechtslage ein unehelicher Vater bei der Obsorge diskriminiert wurde, weil die Mutter alleine mit der Obsorge des unehelichen Kindes betraut wurde und dem Vater keine Überprüfungsmöglichkeit dieser Entscheidung zustand. Dem Vater war es kaum möglich die gemeinsame oder alleinige Obsorge für sein Kind zu erwirken. In dieser Diplomabreit sollen die Änderungen, die viel weitreichender sind, als die Herstellung der Verfassungsmäßigkeit dieser Bestimmung, vorgestellt und erörtert werden. Zu Beginn wird Allgemeines zur Obsorge vorgebracht, des Weiteren werden zwei Entscheidungen des EGMR und die Erkenntnis des VfGH dargestellt, anschließend werden die Neuerungen durch das KindNamRÄG 2013 näher dargestellt und am Ende werden noch Ausführungen über die Reaktionen zusammengefasst. Allgemein ist die Reform sehr begrüßenswert, wobei es noch viele Fragen gibt, die erst in Zukunft beantwortet werden können. Einige Regelungen müssen auch noch einer Verbesserung unterzogen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The following diploma thesis deals with the change of the custody arrangement due to the child and name change reforms 2013. Most arrangements of this reform have become law on the 01/02/2013. The initiation for this change was made by two decisions of the European Court of Human Rights and the realization of the Constitutional Court. In doing so, they noticed that because of this prevailing legal position an illegitimate father had been discriminated during the custody as the mother was entrusted with the custody of the illegitimate child on her own. Moreover, the father had no right to check this decision. For the father it was hardly possible to obtain the solitary custody for his child. In this diploma thesis, the changes ? which are more comprehensive than the creation of the constitutionality of this decision ? will be presented and discussed. At the beginning, some general information about custody, the two decisions of the European Court of Human Rights and the realization of the Constitutional Court will be presented. Then the innovations by the child and name change reforms 2013 will be discussed and finally some opinions about this issue will be summarized. Although there are still some questions about this reform which can only be answered in the future, it is a good reform which has still room for improvement.