Titelaufnahme

Titel
Poets and the gentleman abroad : differences and parallels in the travel writing of W. H. Auden, Louis MacNeice and Evelyn Waugh / vorgelegt von Thomas Eder
Verfasser/ VerfasserinEder, Thomas
Begutachter / BegutachterinLöschnigg, Martin
Erschienen2014
Umfang83 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Auden, Wystan H. / MacNeice, Louis / Waugh, Evelyn / Reiseliteratur / Auden, Wystan H. / MacNeice, Louis / Waugh, Evelyn / Reiseliteratur / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-60562 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Dichter W. H Auden und Louis MacNeice und der konservative Schriftsteller Evelyn Waugh verließen England in den 30er Jahren und widmeten sich der Reiseliteratur mit dem Resultat der Reiseberichte Letters from Iceland und Remote People . Diese Autoren unterschieden sich sehr stark auf persönlich Ebene aber auch in Bezug auf ihre Arbeit als professionelle Schriftsteller und kritisierten einander im Verlauf des gesamten Jahrzehnts was auf wenig bis keine Gemeinsamkeiten zwischen den Dichtern und Evelyn Waugh schließen lässt. Die Analyse ihrer Reiseberichte zeigt jedoch dass es sehr wohl Parallelen zwischen den völlig ungleichen Schriftstellern gab die ja den gleichen Problem einer modernen englischen Gesellschaft ausgesetzt waren welche einen starken Rückgang moralischer Werte und Monotonie aufzeigte was in den Reiseberichten von den Dichtern und Waugh heftig kritisiert wird. Die beiden Bücher zeigen außerdem starke Parallelen in Hinblick auf die wichtige Rolle von Humor und dem Vorkommen von journalistischen Elementen neben dem zusätzlichen gemeinsamen Aspekt der Realitätsflucht die ein populäres Thema unter vielen Schriftstellern dieser Zeit war welche England verließen um eine angenehmere Realität im Ausland zu finden was auch die Absicht von den Dichtern und Evelyn Waugh darstellte die sich mit Island und Äthiopien noch dazu gänzlich "unwirkliche" Reiseziele ausgesucht hatten welche auch große Distanz zu England zeigten. Doch natürlich gibt es auf Unterschiede zwischen den beiden Reiseberichten welche sich auf die stark unterschiedlichen Weltbilder der Schriftsteller zurückführen lassen und sich deutlich in der Darstellung der heimischen Menschen in Island und Äthiopien wiederspiegelt.

Zusammenfassung (Englisch)

In the 1930s the poets W. H. Auden and Louis MacNeice and the conservative writer Evelyn Waugh went abroad in order to compile their travel books Letters from Iceland and Remote People. These two groups of writers strongly differed on a professional as well as personal level and were actually criticizing each other?s work throughout the decade seemingly not having anything in common at all. The analysis of their travel writing however reveals a number of parallels between the poets and Evelyn Waugh as they were ultimately facing the same problems in a morally declining society in England during a unique economic recession which results in harsh criticism in their travel books about the situation at home in addition to the significant functions of humour and the display of journalistic elements in both works. And, both travel books are also extensively dealing with the issue of escape which was a popular topic among many writers of the thirties who went abroad in order to find realities different from the one at home which was also the poets and Waughs intention who withdrew to "unreal" and remote places beyond modern English society and European civilization. But, the analysis in this work will naturally also illustrate the differences between Letters from Iceland and Remote People which can be attributed to the indeed opposing worldview of the poets and Waugh and clearly reflects in their representation of "the others" in the course of a detailed account about the foreign country. This journalistic work was a new task for Auden and MacNeice who took full advantage of the creative freedom of the travel account and compiled a thoroughly uncommon work while Evelyn Waugh focused on a chronological description of events.