Titelaufnahme

Titel
Eigentumseingriffe durch die UNESCO Welterbe-Konvention, das Denkmalschutzgesetz und die oberösterreichische Bauordnung am Beispiel der Hauseigentümer Hallstatts / von Lilly Mirella Mandl
Verfasser/ VerfasserinMandl, Lilly Mirella
Begutachter / BegutachterinStöger, Karl
Erschienen2014
Umfang161 Bl. : Zsfassung ( 1 Bl.) ; Kt., Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Hallstatt / Welterbe / Eigentumsverletzung / Hallstatt / Welterbe / Eigentumsverletzung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-60515 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Eigentumseingriffe durch die UNESCO Welterbe-Konvention, das Denkmalschutzgesetz und die oberösterreichische Bauordnung am Beispiel der Hauseigentümer Hallstatts [2.76 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, inwieweit UNESCO-Welterbekonvention, Denkmalschutz und Ortsbildschutz in das Grundrecht auf Unverletzlichkeit des Eigentums eingreifen, ob allfällige Eingriffe verfassungsmäßig sind und ob Entschädigungszahlungen erforderlich sind. Um die allgemeinen Ausführungen zum Eigentumsschutz durch Praxisbeispiele zu illustrieren, wird auf die oberösterreichische Marktgemeinde Hallstatt Bezug genommen. Hallstatt ist Teil der Weltkulturerbelandschaft Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut. In Teil I der Ausführungen werden zunächst die kultur- und rechtshistorischen Grundlagen von Denkmalschutz, Welterbekonvention und oberösterreichischem Ortsbildschutz, die Geschichte Hallstatts, dessen Welterbestatus und denkmalschutzrechtlich geschützten Objekte erörtert. Teil II dient dazu, näher auf das Grundrecht auf Unverletzlichkeit des Eigentums einzugehen. Teil III der Arbeit widmet sich der Analyse der jeweiligen Bestimmungen der Welterbekonvention, des Denkmalschutzgesetzes, des Oberösterreichischen Raumordnungsgesetzes sowie der Oberösterreichischen Bauordnung. Es wird untersucht, wie die Rechtsvorschriften sich auf die Hauseigentümer in Hallstatt auswirken. Danach wird eine Klassifikation dieser Eigentumseingriffe versucht. Zum Schluss erfolgt die Prüfung der verfassungsrechtlichen Zulässigkeit der für die Hauseigentümer Hallstatts relevanten Eigentumseingriffe auf Grundlage der Judikatur des VfGH und des EGMR. Auch auf die Entschädigungsfrage wird in Teil III Bezug genommen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the question if the Unesco World Heritage Convention, the Monument Protection Act and the Upper Austrian Building Regulation infringe property rights, if infringements are constitutional and if compensation is required. This deliberations are illustrated by the example of houseowners in Hallstatt. Hallstatt is a community in Upper Austria and part of the Hallstatt/Dachstein-Salzkammergut Cultural Landscape. Part I tells the cultural and historical basics of Monument Protection, World Heritage Convention and the Upper Austrian Building Regulations as well as the history of Hallstatt, its status within the World Heritage Convention and its monuments. Part II discusses the foundation of property rights. Part III of the thesis analyses the particular regulations of the Unesco World Heritage Convention, the Monument Protection Act and the Upper Austrian Building Regulation. The effect of the regulations on the houseowners in Hallstatt is examined. Afterwards those infringements are classified. At least the legitimicy of the infringements is examined in detail based on the judicature of VfGH and EGMR. Part III also refers to the question of compensation.