Titelaufnahme

Titel
Paul Celan und Martin Heidegger : Begegnung zweier Meister der Sprache / eingereicht von Bernadette Brecher
Verfasser/ VerfasserinBrecher, Bernadette
Begutachter / BegutachterinEsterbauer, Reinhold
Erschienen2014
Umfang78 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterHeidegger, Martin / Celan, Paul / Geschichte 1967 / Heidegger, Martin / Celan, Paul / Geschichte 1967 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-60453 Persistent Identifier (URN)
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Paul Celan und Martin Heidegger [1.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Martin Heidegger war einer der prägendsten und einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Paul Celan war einer der wichtigsten Lyriker desselben Jahrhunderts. Jeder von ihnen hegte ein reges Interesse für die Disziplin und schließlich das Werk des anderen. Ihre Begegnung am 24. und 25. Juli 1967 und Celans aus diesem Anlass geschriebene Gedicht Todtnauberg stellt eine Art verdichteten Kulminationspunkt ihrer Begegnungsgeschichte dar und hat seit damals zahlreiche Interpreten, vor allem aus dem Bereich der Literaturwissenschaft, aber auch aus Philosophie, beschäftigt. Die Interpretationen dieser Begegnung zwischen zwei großen Intellektuellen, einem Dichter und einem Philosophen, von denen einer ein Jude und der andere ein Nazi war ? inwiefern er das war, ist eine eigene Forschungsfrage ? gehen allerdings sehr auseinander, wie das für das Werk Celans und auch das Heideggers insgesamt gilt. In dieser Arbeit versuche ich, unter Zuhilfenahme der historischen Zeugnisse, die uns zur Verfügung stehen, den Weg nachzuzeichnen, den dieses Gespräch zwischen Dichten und Denken genommen hat.

Zusammenfassung (Englisch)

Martin Heidegger has been one of the most influental philosophers of the 20th century. Paul Celan has been one of the most important lyricists of the same century. They shared mutual interest as well in the discipline as in the precise work of the other. Their encounter on the 24th and 25th of July 1967 and Celan's poem Todtnauberg, which he wrote as a reaction, depicts a dense point of culmination in the history of their contact. Since then, the poem Todtnauberg and the history that led to it, gave numerous interpreters from the fields of literary studies as well as philosophers food for thought. Yet the interpretations of the encounter of these two outstanding intellectuals, a poet and a philosopher, one of which was a jew while the other happened to be a Nazi ? to what extent he really was, is a research question in itself ? diverge, as much as they diverge when it comes to the complete works of each of them. In the present thesis I'll try, with the aid of the historical evidence available, to trace the direction this conversation between poetry and philosophy had taken.