Titelaufnahme

Titel
Die Rechtsstellung des Pflichtteilsberechtigten in der Verlassenschaftsabhandlung / vorgelegt von Sandra Rosenkranz
Verfasser/ VerfasserinRosenkranz, Sandra
Begutachter / BegutachterinJelinek, Wolfgang
Erschienen2014
UmfangXI, 86, VII-XII : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Pflichtteilsberechtigter / Rechtsstellung / Österreich / Pflichtteilsberechtigter / Rechtsstellung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-60406 Persistent Identifier (URN)
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Die Rechtsstellung des Pflichtteilsberechtigten in der Verlassenschaftsabhandlung [0.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gegenstand dieser Arbeit ist es darzustellen, wie der Pflichtteilsberechtigte seine Rechte in der Verlassenschaftsabhandlung wahrnehmen und durchsetzen kann. Zu den Rechten des Pflichtteilsberechtigten gehört die Errichtung des Inventars zu verlangen, die Schätzung zu begehren sowie eine Nachlassseparation zu beantragen. Damit wird dem Pflichtteilsberechtigten eine umfassende Feststellung des Pflichtteilsanspruches im Abhandlungsverfahren ermöglicht. Zunächst wird davon ausgegangen, dass der Pflichtteilsberechtigte bekannt ist und vom Verfahren verständigt wird. Sodann wird der Fall behandelt, dass der Noterbe erst während des Verlassenschaftsverfahrens bekannt wird. Zuletzt wird darauf eingegangen, welche Möglichkeiten ein Pflichtteilsberechtigter hat, der erst nach der Einantwortung erscheint. Darüber hinaus wird die Stellung eines pflegebefohlenen Pflichtteilsberechtigten erörtert, für den einige Besonderheiten gelten.Kommt es mit den Erben zu keiner Einigung über den Pflichtteilsanspruch, so kann der Pflichtteilsberechtigte seinen Anspruch durch Klage geltend machen. Der Pflichtteilsberechtigte muss sich selbst um die Wahrung und Durchsetzung seines Anspruches kümmern. Dies gilt sowohl für den im Verfahren bekannten als auch für den unbekannten Pflichtteilsberechtigten. Ein bislang unbekannter Pflichtteilsberechtigter kann nach rechtskräftiger Einantwortung zur Durchsetzung seines Begehrens nur noch die Pflichtteilsklage ergreifen. Inwieweit der Pflichtteilsberechtigte den Schutz seines Pflichtteilsanspruches begehrt, wird von ihm allein entschieden.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis describes how a person entitled to a compulsory portion in the estate can invoke his or her rights in a non-litigious conflict. They have the right to ask for the inventory, to require an estimate and the separation of the estate. The rights serve to determine the entitlement in the non-litigious conflict. In the first instance the person entitled to a compulsory portion in the estate is known and has received notice of the non-litigious conflict. In the second scenario an unknown person entitled to a compulsory portion in the estate appears during the non-litigious conflict. The third case is the possibilities for an unknown person entitled to a compulsory portion in the estate appearing post settlement. Furthermore the characteristic position of a person under guardianship entitled to a compulsory portion in the estate will be discussed. If there is no possibility for a settlement with the heirs, the person entitled to a compulsory portion in the estate is entitled to claim his or her right. Furthermore the person entitled to a compulsory portion in the estate is responsible to inform the court of their claim. This applies for the known and the unknown person entitled to a compulsory portion in the estate. After the final decision of the division of the estate the unknown person entitled to a compulsory portion in the estate has to claim his or her right through the court. The person entitled to a compulsory portion in the estate can decide on the extent of legal action they wish to take.