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Title
Feminismus an und hinter der Fassade? : eine qualitative Untersuchung des persönlichen Zugangs der Sprayer_innen von feministischen Werken im öffentlichen Raum / vorgelegt von Katharina Schmied
Additional Titles
Behind feminist facades : a qualitative study of the personal motivation of graffiti artists of feminist artwork in the public sphere
AuthorSchmied, Katharina
CensorPrettenthaler-Ziegerhofer, Anita
Published2014
Description102 Bl. : Ill.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2014
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in d. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Streetart / Graffito / Frauenkunst / Streetart / Graffito / Frauenkunst / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-60356 Persistent Identifier (URN)
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Feminismus an und hinter der Fassade? [1.72 mb]
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Abstract (German)

Der Fokus dieser Abschlussarbeit liegt in der Untersuchung der Hintergründe der ? von der Verfasserin als feministisch deklarierten ? Werke im öffentlichen Raum. Es geht darum herauszufinden, welche Gedanken hinter feministischer Street Art bzw. feministischen Graffiti stehen.Zunächst wird im Theorieteil der Arbeit Einblick in Definitionen von Graffiti und Street Art gegeben. Des Weiteren setzt sich dieses Kapitel mit dem Begriff Feminismus auseinander und bespricht außerdem die Bereiche öffentlicher Raum und mögliche Berührungspunkte mit dem österreichischen und deutschen Gesetz.Um tatsächlich die Gedanken hinter den Werken zu erfahren, wurden Gespräche mit in der Szene aktiven Sprayenden und Street Art-Artists geführt. Die dafür angewandten Forschungsmethoden umfassen leitfadengestützte Interviews, einmal in Form eines Experteninterviews, die weiteren sechs als problemzentrierte Interviews mit benannten Künstler_innen.Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Motivationen hinter diesen Kunstwerken stehen. So wird feministisches Handeln genauso angeführt, wie die Rückeroberung des öffentlichen Raumes oder die Lust etwas Verbotenes zu machen. Es kann festgehalten werden, dass das Anbringen von feministisch-einlesbaren Werken nicht gleichbedeutend mit einer feministischen Einstellung der Künstler_innen sein muss. Es konnte jedoch nachgewiesen werden, dass hinter dem Feminismus an der Fassade oft auch eine feministische Grundhaltung steht.

Abstract (English)

The purpose of this master thesis is to examine the background of art in the public sphere that has been declared as feminist. It will investigate the motives behind feminist street art and feminist graffiti. The theoretical part of this thesis will present different definitions of graffiti and street art and the word ?feminism?. It also deals intensively with the areas considered public space and their potential points of contact with Austrian and German law.In order to ascertain the incentive of the artwork?s creation, conversations with active members of the graffiti and street art scene were sought out. The methods used to do this include guideline-based interviews, one of which was an expert interview. The remaining six were problem-centred interviews with named artists.The results show that multiple motivations lie behind the works of art. Feminist action was listed among the incentives, as well as reclaiming of the public space and the thrill of doing something illegal. It can be said that art that can be analysed through a feminist lens does not necessarily require feminist motivation on the part of their creator. However, feminist artwork on public facades did reveal feminist intentions in many cases.

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