Titelaufnahme

Titel
Servus communis quasi duo servi sunt : der Erwerb durch den in Miteigentum stehenden Sklaven / von Marie Sophie Wagner-Reitinger
Verfasser/ VerfasserinWagner-Reitinger, Marie Sophie
Begutachter / BegutachterinPennitz, Martin ; Höbenreich, Evelyn
Erschienen2013
UmfangVI, 245 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Miteigentum / Sklave / Römisches Recht / Miteigentum / Sklave / Römisches Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-60111 Persistent Identifier (URN)
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Servus communis quasi duo servi sunt [1.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Dissertation beschäftigt sich mit dem servus communis als eine für zwei oder mehrere Herren rechtgeschäftlich agierende Person. Auf Grundlage des vorliegenden Quellenmaterials wird darin eine Betrachtung des Erwerbes durch den servus communis vorgenommen, die sich an den modernen Standards der römischrechtlichen Disziplin orientiert und zeitlich die Prinzipatszeit, also das klassische römische Recht, sowie die Zeit Justinians umfasst. Der erste Teil der Arbeit dient zunächst dazu, sich mit den Grundlagen zu beschäftigen: darin erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Miteigentum im klassischen römischen Recht und in einem nächsten Schritt die Überprüfung, ob der servus communis überhaupt dem herrschenden Miteigentumsmodell zugeordnet werden kann.Im zweiten Teil findet eine eingehende Untersuchung der Quellenlage zum Erwerb durch den servus communis statt, im Zuge derer einerseits u.a. die Existenz einer generellen Regel zum Erwerb durch den servus communis, die sich in der Literatur finden lässt, überprüft wird und andererseits danach unterschieden wird, ob im Zuge des Erwerbes eine nominatio durch bzw. ein iussum an den servus communis vorliegt. Darüber hinaus werden spezielle Fragen, wie etwa ob eine nominatio für einen an ihm nicht berechtigten Dritten gültig ist und ob nominatio und iussum einander gleichgestellt werden, behandelt. Darauf aufbauend wird im dritten Teil eine Betrachtung der Person und Funktion des servus communis vorgenommen und spezielle Überlegungen, wie etwa jene, in welchen Einsatzgebieten er zu finden ist, ob er als antiker Manager verstanden werden kann und ob servae communes, sofern sie existieren, dieselben Aufgaben übernehmen, angestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

This doctoral dissertation deals with the servus communis as a person who conducts legal transactions for his masters. Based on the existing research results it analyses the acquisition by a slave in common ownership using the modern standards of science of Roman law and concentration on the period of the Principate from Augustus to Diocletian (so-called classical Roman law) and the time of Justinian.In the first part of the thesis the main focus of attention is laid on the fundamentals: it analyzes the common ownership in Roman law and the question if a servus communis is part of the existing model of common ownership. The second part comprises a detailed study on the existing sources regarding the acquisition by the servus communis. In the third and last part of the dissertation the person and the role of the servus communis and furthermore the consideration of several special questions are reflected, for instance if the servus communis can be considered as an ancient manager.