Titelaufnahme

Titel
Die architektonische Ausgestaltung der Grabmonumente aus dem Kidrontal im Vergleich mit nabatäischen Gräbern / vorgelegt von Verena Prexl
Verfasser/ VerfasserinPrexl, Verena Maria
Begutachter / BegutachterinRuprechtsberger, Erwin M.
Erschienen2014
UmfangII, 141 Bl., Kt. : Zsfassung (2 Bl.) ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kidron / Grabmal / Geschichte 100 v. Chr.-100 / Kidron / Grabmal / Geschichte 100 v. Chr.-100 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-60091 Persistent Identifier (URN)
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Die architektonische Ausgestaltung der Grabmonumente aus dem Kidrontal im Vergleich mit nabatäischen Gräbern [10.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In meiner Diplomarbeit behandle ich die architektonische Ausgestaltung der Grabmonumente aus dem Kirdontal im Vergleich mit nabatäischen Gräbern. Die vier imposanten Grabanlagen, aus dem Kidrontal in Jerusalem wurden zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem 1. Jahrhundert n. Chr. errichtet. Das Grab von Absalom (Kuppel- Monolith), das Grab des Joschafat (Giebelgrab), das Grab der Priesterfamilie der Bene Chesir (Säulengrab) und das Grab des Zacharias (Pyramiden- Monolith), sowie eine namenlose unvollendete Grabanlage und mehrere einfache Gräber und Grabhöhlen, befinden sich am Fuße des Ölberges. Sie weisen unterschiedliche architektonische Formen auf. Das Grab des Absalom zeichnet sich durch seinen monolithischen Unterbau und durch seinen konkav- konischen Aufsatz aus. Das Grab des Joschafat besitzt einen reich verzierten Giebel. Charakteristisch für das Grab der Bene Chesir sind die beiden Säulen in antis, sowie der angrenzende Scheinmonolith (nefesch). Das Grab des Zacharias beeindruckt mit seinem monolithischen Unterbau und seinem pyramidalen Dach. Nur das Grab der Bene Chesir besitzt eine Inschrift. Die anderen Grabanlagen können anhand der Pilgerberichte oder durch Parallelen und Vergleiche datiert und einer bestimmten Person als letzte Ruhestätte zugewiesen werden. Parallelen lassen sich in den umliegenden Grabbauten in Jerusalem finden. Die Monumentalbauten vereinen mit der jüdischen Baukunst nicht nur hellenistisch- römische Stilelemente, sondern übernehmen auch einzelne Architekturformen und Dekorsysteme von fremden Kulturen. In den nabatäischen Zentren von Petra in Jordanien und Hegra, dem heutigen Mada?in Salich in Saudi Arabien, lassen sich Vergleiche für den einzigartigen Architekturstil der Monumentalbauten finden.

Zusammenfassung (Englisch)

In my diploma thesis I write about the architectural design of the grave monuments in the Kidron Valley in comparison to Nabataean tombs. The four impressive grave sites from the Kidron Valley in Jerusalem were built between the 1st century BC and the 1st century AD. The Tomb of Absalom (the dome monolith), the Tomb of Jehoshaphat (the gable tomb) , the Tomb of the priestly family of Bene Hezir (the columns tomb) and the Tomb of Zechariah (the pyramid monolith), a nameless unfinished tomb and several simple graves and grave caves, are located at the foot of the Mount of Olives. They differ in their architectural forms. The Tomb of Absalom is distinguished by its monolithic base and by its concave- conical tower. The Tomb of Jehoshaphat has a gable which is affluently decorated. The Tomb of Bene Hezir has two distinctive elements: there are two pillars in antis and there is an adjacent pseudo monolith (nefesh). The Tomb of Zechariah impresses with its monolithic substructure and its pyramidal roof. Only the Tomb of Bene Hezir has an inscription. The other grave sites can be dated by pilgrim reports or by parallels and by comparisons and can thus be assigned as a final resting place to a particular person. Parallels can be found in the surrounding tombs in Jerusalem. The monumental buildings combine Jewish architecture not only with Hellenistic- Roman style elements, but also inherit various architectural forms and decorative elements from other cultures. In the Nabataean centers of Petra in Jordan and Hegra, today Mada'in Salih in Saudi Arabia, similarities can be found with the unique architecture of the monumental buildings in the Kidron Valley.