Titelaufnahme

Titel
First-person animal fiction in English / vorgelegt von Rosmarie Wilfling
Verfasser/ VerfasserinWilfling, Rosmarie
Begutachter / BegutachterinWolf, Werner
Erschienen2014
Umfang111 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Englisch / Roman / Ich-Erzählung / Tiere / Englisch / Roman / Ich-Erzählung / Tiere / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-59976 Persistent Identifier (URN)
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First-person animal fiction in English [0.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ich-Erzählungen von Tieren in englischsprachigen RomanenDas Erzählen von Geschichten war schon immer elementarer Bestandteil von Leben und Kultur des Menschen. Geschichten haben immer die Funktion Informationen an die Zuhörer/innen oder Leser/innen weiterzugeben, ob sie nur zur Unterhaltung dienen oder zur Wissensvermittlung. Für Menschen ist es 'natürlich', Geschichten zu erzählen, aber was ist mit Tieren? Tiere waren seit frühester Zeit ein wichtiger Teil der Literatur, jedoch waren sie eher im Hintergrund und fungierten meist als Nebendarsteller. In den letzten zwei Jahrhunderten hat sich die Rolle des Tieres in der Literatur jedoch geändert, und sie treten sogar als Ich-Erzähler ihrer eigenen Autobiographien auf.Diese Diplomarbeit untersucht die Entwicklung der 'tierischen Ich-Erzählung' im Roman. Sie zeigt die Zusammenhänge zwischen den historischen Entwicklungen der Gesellschaft, den verschiedenen Strömungen und deren Effekt auf die Wahrnehmung sowie die Darstellung der Tiere. Beginnend mit Black Beauty von Anna Sewell, das stellvertretend für die Anfänge der Tierautobiographien steht, diskutieren und analysieren die weiteren Kapitel verschiedenste Tierautobiographien. Zusätzlich zu Black Beauty werden zwei Tierautobiographien des späten 20. Jahrhunderts besprochen, nämlich Michael Morpurg's War Horse und I, Houdini von Lynne Reid Banks. Dazu werden zwei Tierautobiographien aus den Vereinigten Staaten untersucht, John Hawkes' Sweet William und A Dog's Purpose von Bruce W. Cameron, um zu verdeutlichen, dass die Tierautobiographien nicht nur ein Phänomen des britischen Raumes ist. Für die neueste Zeit wurden zwei Werke desselben Autors gewählt, The Wolf und Taurus von Joseph Smith. Im Vergleich mit den Tierautobiographien zeigen Smiths Romane eine Veränderung in der Erzählperspektive und ein Weiterschreiten im Typenkreis, wie ihn Stanzel entworfen hat (cf. Stanzel 1979, 1986).

Zusammenfassung (Englisch)

Storytelling has always played a substantial role in man's life and culture. Whether as source of entertainment or a way of passing on knowledge, stories always have the function of giving information to the audience. In addition, stories often 'tell' the listener or reader something about the 'teller' or 'narrator'. For humans, it is natural to tell stories, but what about animals? For a long period of history, animals have been a major part of literature, however, they were only ascribed minor roles. In the last two centuries, their roles have changed in literature, and there are even novels that have animals as first-person narrators.This thesis seeks to look into the development of first-person animal narration. It examines the relationship between the historical changes in society, the different literary movements and their effects on the perception as well as on the portrayal of animals. Starting with Black Beauty by Anna Sewell, which is discussed as a representative of the early beginnings of animal autobiographies, the ensuing chapters will discuss and analyse various first-person narrations. In addition to Black Beauty, two fictional autobiographies from the late twentieth century, namely Michael Morpurgo's War Horse and I, Houdini by Lynne Reid Banks, are looked into in detail to show a broader variety of animal autobiographies of this century. Moreover, two additional animal autobiographies from the United States, John Hawkes' Sweet William and A Dog's Purpose by Bruce W. Cameron, are also included to show that the animal autobiography is not only a phenomenon of the British cultural sphere. The last two works featuring first-person animal narration are by Joseph Smith. In comparison to the fictional autobiographies, the novels by Smith show a slight shift in narration and a progression in the typological cycle as described by Stanzel (cf. Stanzel 1979, 1986).