Titelaufnahme

Titel
Homeothermy in giant honeybees (Apis dorsata) : occurrence of convection funnels / Dominique May Waddoup
Verfasser/ VerfasserinWaddoup, Dominique May
Begutachter / BegutachterinKastberger, Gerald
Erschienen2014
UmfangIV, 22 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Riesenhonigbiene / Bienenwabe / Thermoregulation / Riesenhonigbiene / Bienenwabe / Thermoregulation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-59877 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Homeothermy in giant honeybees (Apis dorsata) [2.02 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die südostasiatische Riesenhonigbiene (Apis dorsata) baut ihre Einzelwabe frei hängend an Felsen, Bäumen und Gebäuden. Eine große Anzahl von Arbeiterbienen umgibt die Wabe in multiplen Schichten, was als Bienenvorhang bezeichnet wird. Es ist anzunehmen, dass der Bienenvorhang keine ausreichende Isolierung bietet und aus diesem Grund die Nester anfällig für Temperaturschwankungen sind. In dieser Studie wurden Nester der Riesenhonigbiene in Kombination mit HD- und IR-Kameras gefilmt und mit Hilfe von Bildanalyse das Auftreten von eindeutig sichtbaren kühleren Bereichen auf dem Bienenvorhang näher untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass spezielle Vorhangbienen mit den Flügeln schlagen und bei der Entstehung von kühleren Bereichen an der Oberfläche des Bienenvorhangs involviert sind. Kühlere Bienenvorhangbereiche wurden in allen Stadien migrierender Kolonien festgestellt, von gerade angekommen Schwärmen, welche keine oder nur eine sehr kleine Wabe ohne Brut besitzen, bis zu etablierten Nestern mit ausgebildeter, Brut tragender Wabe. Kühle Nestbereiche treten am häufigsten nachmittags bei vergleichsweise hohen Umgebungstemperaturen auf. Es wurden sechs kühlere Nestbereiche im Detail untersucht. In fünf davon konnte ein adiabatischer Einfluss auf die Nestkühlung von bis zu 50 % festgestellt werden. Dies zeigt, dass bei A. dorsata, abgesehen von den bekannten Kühlungsmechanismen wie beispielsweise Wasserevaporation, auch adiabatische Prozesse für die Thermoregulation des Nestes genutzt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Giant honeybees (Apis dorsata) are native to Southeast Asia and build their open single comb nests on rocks, tree branches or buildings. The bees cover the comb in multiple layers which is also termed as bee curtain. It is assumable that the nest does not have sufficient insulation from the multiple bee layers and hence seems to be prone to temperature fluctuations. In this study giant honeybee nests were observed in combination with a HD and an IR camera and special emphasis was on the occurrence of distinct cool spots on the bee curtain. Fanning bees are involved in the development of cool nest spots and they were found at every cool nest spot observed. Further, cool nest spots were found in all stages of migratory nests ? from newly arrived swarms with hardly any comb and therefore no brood region, to fully established nests with a comb containing brood. Cool nest spots are most abundant at high ambient temperature in the afternoon. Six cool nest spots were investigated in detail and in five of them an adiabatic influence in cooling from up to 50 % was found. This shows that apart from the known cooling mechanisms such as water evaporation also an adiabatic process could be exploited by giant honeybees for the thermoregulation of the nest.