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Title
Die Wiener Moderne : Ornament und Experiment / vorgelegt von Heidrun Prodinger
Additional Titles
The Wiener Moderne. Ornament und Experiment.
AuthorProdinger, Heidrun
CensorPloder, Josef
Published2014
Description191 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) + 1 CD-ROM ; Ill.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Zsfassung dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Wien / Architektur / Jung-Wien / Geschichte 1900 / Wien / Architektur / Jung-Wien / Geschichte 1900 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-59854 Persistent Identifier (URN)
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Die Wiener Moderne [1.01 mb]
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Abstract (German)

Die Zeit der Wiener Moderne ist durch die einmalige Situation gekennzeichnet, dass sich in ihr floraler und geometrischer Jugendstil vereinen und vermischen, wodurch eine klare Trennung nicht immer möglich ist. Geometrische Bauten mit verspieltem Dekor, Gebäude im Heimatstil oder klar formulierte funktionelle Architektur sind typisch für die Wiener Zeit des Fin de Siècle, die sich alle unter dem Begriff der Wiener Moderne subsumieren. Die kurze Lebensdauer der einzelnen Perioden und die rasche Entwicklung der Architekturformen sind auf die politische sowie zeitgeistige Situation im Habsburgerreich zurückzuführen, das als Vielvölkernation zum Schmelztiegel der Moderne wird. Das gelebte "Experiment Weltuntergang", wie eine Ausstellung zum Thema der Wiener Moderne 1981 betitelt wurde, war der ideale Nährboden für die Wohnraum-Experimente eines Olbrich und gleichermaßen regte der ungemeine Fortschritt in Österreich in der Zeit um 1900 Künstler dazu an, sich und die Umwelt neu zu erfinden. In diesem Kontext entstanden die Utopien Wagners und seiner Schüler, die eindeutig in die Zukunft weisen.Die Folgen der Architektur der Wiener Moderne sind international einzustufen. Wagner, Hoffmann und Loos stehen für ein klares Bild in der Formfindung, das durch die Architekten der modernen Architektur weiter reduziert wurde. Neue Sachlichkeit, Bauhaus oder International Style lassen zumindest in Ansätzen ihre Verwandschaft erkennen: die zur Wiener Moderne.

Abstract (English)

The Wiener Moderne. Ornament und Experiment. The era of the Wiener Moderne shows a unique characteristic. Floral and geometric Jugendstil (art nouveau) are combined in a way which doesn?t admit a plain separation. Geometric buildings with dainty decor, buildings which show a domestic revival and well-defined, functional architecture are exemplary for this age of Fin de Siècle and all together parts of the Wiener Moderne. The short lifetime of particular periods and the rapid development of architectural forms are consequences of the political situation and the spirit of the Habsburg Empire. The years all around 1900 were the ideal matrix for Olbrich?s housing experiments and the tremendous progress in Austria prompted artists to reinvent themselves and their surrounding world. In this context the Utopia of Wagner and his students was born and showed the future. The results of the architecture of the Wiener Moderne have an international importance. A plain figure of shapes is a characteristic of Wagner, Hoffmann and Loos. The architects of the modern architecture were able to reduce this stile more and more. New practicality, Bauhaus School and International Style show us their relation to the Wiener Moderne.

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