Titelaufnahme

Titel
Liturgie als heilsame Zeit : das Stundengebet im umfassenden Kontext des doppelten Liebesgebotes / eingereicht von Marika Ingrid Steinkellner
Verfasser/ VerfasserinSteinkellner, Marika Ingrid
Begutachter / BegutachterinGroen, Basilius
Erschienen2013
Umfang159 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Liturgie / Katholische Kirche / Liturgie / Katholische Kirche / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-59825 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kirchliche Dokumente zur Feier der Liturgie postulieren ein enges Verhältnis zwischen dem gefeierten Gottesdienst und der Erfahrbarkeit der Liebe Gottes. In dieser Arbeit soll es um die Frage gehen, ob und inwiefern diese von der katholischen Kirche selbst postulierte Verbindung von Liturgie und Diakonie auch tatsächlich für die einzelnen Feiernden erlebbar werden kann. Gezeigt werden soll dies am Beispiel der Tagzeitenliturgie. In einem ersten Schritt werden die Zielsetzungen des Stundengebetes skizziert anhand der Allgemeinen Einführung ins Stundenbuch (AES). Kapitel II widmet sich den Texten des Stundenbuches im Jahreskreis. Es werden die zentralen Anliegen der Tagzeitenliturgie anhand des liturgischen Textes erarbeitet und mit den Zielsetzungen des Stundengebets nach der allgemeinen Einführung verglichen.In einem zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Onlinestudie und der geführten Interviews interpretiert. Dabei hat sich gezeigt, dass für die meisten der befragten Studienteilnehmer die Feier der Tagzeitenliturgie mit einer positiven und heilenden Erfahrung der eigenen Gottesbeziehung verbunden war.Dass ein enges Verhältnis zwischen Liturgie und Diakonie in den kirchlichen Dokumenten bezüglich liturgischer Feiern nicht nur gewünscht, sondern tatsächlich passiert, kann als ein Ergebnis der Arbeit gewertet werden. Einschränkend muss aber festgehalten werden, dass das Erleben von diakonischen Elementen der Tagzeitenliturgie abhängig ist von der Häufigkeit der Teilnahme an dieser speziellen Form des Gottesdienstes, was wiederum die Frage der Praktikabilität des Stundengebets für eine breite Schicht aufwirft.

Zusammenfassung (Englisch)

Official Roman Catholic liturgical documents postulate a close relationship between worship and the experience of God's love. My master?s thesis explores if for the participants in Catholic worship services there exists indeed a real connection between the liturgy and diaconia.A fitting example of this topic is ?the liturgy of the hours?. Firstly, the purpose of the liturgy of the hours is outlined on the basis of the general instruction of this liturgical book. Chapter II in particular refers to the text of the book of hours. These texts explore various topics and correlate them to a certain daytime. In this way the central concerns of liturgy of the hours can be developed for the needs of those who are participating in it, yet should remain respectful to the purpose of the general adoption of the book of hours.Secondly, the results of the survey and the interviews conducted are interpreted. The survey is divided by using various topics as headings. Each issue contains four or five suitable questions. In order to distinguish the significance and intensity of the various items for the participants, they had to choose their agreement or disagreement with the statements on a scale from zero to ten. Most of the participants connect liturgy of the hours with a positive healing experience in relation to their own personal relationship with God.A pivotal result of this survey is that the close relationship between liturgy and diaconia is not only a desired effect for those who experience it, but in fact a reality. This depends, however, on how often one participates in this special form of worship.