Titelaufnahme

Titel
Der Fall Fukushima in Deutschland : die Annahme einer nuklearen Katastrophe in Deutschland und seine Haftungsfolgen / eingereicht von Silvia Welle
Verfasser/ VerfasserinWelle, Silvia
Begutachter / BegutachterinHinteregger, Monika
Erschienen2013
Umfang87 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Deutschland / Reaktorunfall / Haftung / Deutschland / Reaktorunfall / Haftung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-59512 Persistent Identifier (URN)
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Der Fall Fukushima in Deutschland [0.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den möglichen Haftungsansprüchen nach einer nuklearen Katastrophe. Als Vorbild dient hierbei der Unfall im AKW Daiichi in Fukushima. Dieser Fall wird jedoch hypothetisch nach Deutschland verlegt, um die jeweiligen Rechtsansprüche nach deutschem Recht zu beurteilen und schließlich einen grenzüberschreitenden Bezug zur österreichischen Rechtslage herzustellen. Mit einem fiktiven Sachverhalt werden nun die einzelnen Personen-, Sach- und Umweltschäden einer näheren Prüfung unterzogen. Dabei wird zuerst das deutsche Atomgesetz mit den internationalen Übereinkommen (Pariser Übereinkommen von 1982 sowie Brüsseler Zusatzprotokoll von 1982) untersucht. Daraus folgt eine Subsumtion unter den Anwendungsbereich der jeweiligen Rechtsgrundlagen. Im Anschluss werden die einzelnen Ansprüche anhand des deutschen AtG untersucht. Schlussendlich werden die Haftungssumme, die Deckungsvorsorge, die Freistellungsverpflichtung des Bundes und die Verjährung geprüft. Im zweiten Fall der Arbeit wird ein grenzüberschreitender Bezug zur österreichischen Rechtslage hergestellt. Die einzelnen Ansprüche der österreichischen Geschädigten werden anhand des in Österreich geltenden Atomhaftungsgesetzes geprüft. Auch hier kommt es zu einer Subsumtion unter den Anwendungsbereich sowie der Prüfung der Haftungssumme und Deckungsvorsorge. Die Problematik der Durchsetzbarkeit der in Österreich erlassenen Urteile wird zum Schluss behandelt.

Zusammenfassung (Englisch)

The present work engaged the potential liability claims after a nuclear disaster. The accident at the nuclear power plant of Daiichi, Fukushima serves as a role model. In this work, this case is however hypothetically moved to determine the respective rights under German law to Germany and finally made a cross-border related to the Austrian legal situation. A fictional facts, the individual personal property damage and environmental damage of a closer examination undergo now. It first examines the German Atomic Energy Act with international conventions (Paris Convention of 1982, as well as Brussels Protocol of 1982). Follows is a subsumption within the scope of the respective legal bases. Connection explores the individual claims according the German AtG. Finally, the liability, financial security, the indemnification obligation of the Federal Government and the limitation period can be checked. In the latter of work, a cross-border related to the Austrian legal situation is made. The individual claims of the Austrian victims be tested on the basis of the nuclear liability Act applicable in Austria. There is also here a subsumption under the scope, as well as assessing the liability and financial security. The issue of the enforceability of the judgments issued in Austria is addressed finally.