Titelaufnahme

Titel
Die Kunst des Emaillierens im 20. Jahrhundert in Österreich anhand ausgewählter Werke von Professor Bruder Bernward Schmid OSB / vorgelegt von Alena Volk
Weitere Titel
The art of enameling in the 20th century in Austria on the basis of selected works made by professor brother Bernward Schmid OSB
Verfasser/ VerfasserinVolk, Alena
Begutachter / BegutachterinLein Edgar
Erschienen2013
Umfang162 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Emaillieren / Geschichte 1900-2000 / Österreich / Emaillieren / Geschichte 1900-2000 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-59448 Persistent Identifier (URN)
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Die Kunst des Emaillierens im 20. Jahrhundert in Österreich anhand ausgewählter Werke von Professor Bruder Bernward Schmid OSB [5.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Professor Bruder Bernward Schmid OSB wurde am 13. Juni 1920 in Riefensberg in Vorarlberg als Peter Paul Schmid geboren. 1935 verließ er aufgrund der ärmlichen Verhältnisse der Familie seinen Heimatort und wurde in die Brüder-Oblaten Schule der Abtei Seckau in der Steiermark aufgenommen, wo er im Jahre 1939 die Ordensgelübde ablegte. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, später aber in die Benediktinerabtei Maria Laach versetzt, wo seine Ausbildung in der Goldschmiedekunst begann, die er nach dem Krieg an der Grazer Ortweinschule fortsetzte. Mit Ablegung der Meisterprüfung im Jahr 1951 leitete er die Gold- und Silberschmiedewerkstatt der Abtei Seckau bis ins Jahr 1995. In dieser Zeitspanne bildete Bruder Bernward zahlreiche Gesellen aus, von denen einige viele Jahre mit ihm in seiner Werkstatt tätig waren. Es wurde eine Vielzahl an liturgischen Geräten, Schmuck, Kirchenausstattungen, Emailbildern sowie Fassadenschmuck, meist nach den Entwürfen Bruder Bernwards, ausgeführt. Zwei Kapitel zur Geschichte und Entwicklung der Emailkunst von der Antike bis zur »Wiener Werkstätte« im 20. Jahrhundert und zu den Emailbestandteilen und -techniken dienen als Einführung in diese Kunstgattung. Den Hauptteil der Arbeit bilden Beschreibungen und Interpretation einer Auswahl an Werken, welche in der Seckauer Gold- und Silberschmiedewerkstätte geschaffen wurden, wobei der Schwerpunkt auf Emailbilder mit figuralen Darstellungen gesetzt ist. Aber auch einige liturgische Geräte mit Emaildekor werden angeführt. Wichtig ist ebenfalls der Blick auf die Entwicklung und die tradierten Formen von liturgischen Geräten, Kirchenausstattung und Kreuzwegen und die Frage, ob und inwieweit die Werke von Bruder Bernward Schmid davon abweichen. Anschließend werden besondere Stil-Charakteristika, wie die Art der Figurendarstellung, die Gestaltung des Bildraumes und die Unterscheidung zweier nebeneinander existierender Gestaltungsformen in seinem ?uvre behandelt.

Zusammenfassung (Englisch)

Professor Brother Bernward Schmid OSB was born on the 13th of June in 1920 in Riefensberg in Vorarlberg, named Peter Paul Schmid. 1935 he left his hometown because of the narrow circumstances of his family and joined the brother-oblate-school of Seckau Abbey in Styria, where he took his vows in 1939. During the time of National Socialism he was called up to military service, but then he was moved to the Benedictine-Abbey of Maria Laach, where his training as a goldsmith began and which he continued after the war in the Ortweinschule of Graz. After passing the examination for the master craftsman's diploma in 1951 he was head of the gold- and silversmiths workshop of the abbey of Seckau until 1995. In this space of time he educated many assistants, of whom some worked with him for many years in his workshop. A plurality of liturgical tools, jewellery, church decorations, enameled drawings as well as decoration for facades were accomplished there, mostly after the design of Brother Bernward. Two chapters about the history and development of the art of enameling from the ancient world to the »Wiener Werkstätte« of the 20th century and about enamel ingredients and techniques shall serve as an introduction to that genre. The main part of the thesis contains descriptions and interpretations of a selection of artworks, which were created in the smithy of Seckau. The main focus is on enameled drawings with figural representations. But also some liturgical tools with enameled decorations are included. The reference to the development and established shapes of liturgical tools, church decorations and the »Stations of the Cross« is also important, as well as the question if and to what extent the works of Brother Bernward Schmid differ from that established formes. Another chapter is about special characteristics of style, like the way of figural representation, the arrangement of image space and the differentiation of two coexisting formes of representations in his ?uvre.

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