Titelaufnahme

Titel
Handhabung der C-Sprachen beim Dolmetschen für die EU-Institutionen aus Sicht der DolmetscherInnen : eine qualitative Analyse / vorgelegt von Rosemarie Linde
Verfasser/ VerfasserinLinde, Rosemarie
Begutachter / Begutachterinvan Lawick Brozio Heike
Erschienen2013
Umfang256 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Verwaltung / Dolmetschen / Europäische Union / Verwaltung / Dolmetschen / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-59369 Persistent Identifier (URN)
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Handhabung der C-Sprachen beim Dolmetschen für die EU-Institutionen aus Sicht der DolmetscherInnen [2.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Handhabung der C-Sprachen beim Dolmetschen für die EU-Institutionen aus Sicht der DolmetscherInnen. Eine qualitative AnalyseVor dem Hintergrund einer zunehmenden Anzahl an C-Sprachen in der Sprachenkombination von DolmetscherInnen, die für die EU-Institutionen tätig sind, wurde in der vorliegenden Arbeit die Vorgehensweise der DolmetscherInnen beim Erlernen von C-Sprachen untersucht. Im Fokus der Untersuchung lag das Spannungsfeld zwischen den DolmetscherInnen, die für ihre Tätigkeit neue C-Sprachen hinzufügen und den EU-Institutionen, die das Hinzufügen von neuen C-Sprachen erwarten. Ziel dabei war, die Vorgehensweise beim Hinzufügen von C-Sprachen offenzulegen. Hierfür wurden vor allem Daten anhand von ExpertInneninterviews mit in der EU tätigen DolmetscherInnen erhoben, deren Transkripte der Datenauswertungsmethode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayrings Prozessmodell der induktiven Kategorienbildung unterzogen wurden.Bei der Auswertung der Daten wurde die Hypothese, dass persönliche Entscheidungsgründe die Wahl einer neuen C- Sprache und die angewandten Lernmethoden beeinflussen, bestätigt. Auch die zweite Hypothese, dass die Anforderungen und Förderprogramme der EU-Institutionen sich auf die Wahl einer neuen C-Sprache und die Lernmethoden auswirken, wurde verifiziert. Ebenso bestätigt wurden die Teilhypothesen, dass das Erlernen einer neuen Sprache zum Zweck, um aus ihr zu dolmetschen und sie in die Sprachenkombination als weitere C-Sprache aufzunehmen, sich vom üblichen Erlernen einer Sprache unterscheidet; dass das Erlernen einer weiteren C-Sprache schneller ist, wenn man die Dolmetschtechnik bereits beherrscht und dass es Unterschiede in den Anforderungen und Förderungen hinsichtlich des Hinzufügens einer neuen C-Sprache bei den für die EU-Institutionen tätigen DolmetscherInnen gibt, je nachdem, ob sie dort angestellt sind oder freiberuflich für sie arbeiten.

Zusammenfassung (Englisch)

Handling of C languages in interpreting for the EU institutions from the interpreters? perspective ? a qualitative analysisIn the light of an increasing number of C languages in the language combinations of interpreters who work for the EU institutions, the present thesis investigates the interpreters? approach to learning C languages. The investigation focuses on the tension between the interpreters, who add new C languages to their combinations, and the EU institutions, which expect the addition of new C languages. The goal was to investigate the interpreters? approach when adding C languages. Data were collected particularly by means of expert interviews with EU interpreters. The transcripts were evaluated through qualitative analysis using Mayring?s process model of inductive category development.It has been assumed that the choice of a new C language and the learning methods are influenced by personal reasons. It has also been assumed that that the demands and support schemes of the EU institutions have an impact on the choice of the new C language. Evaluation of the data confirmed both hypotheses.The following sub-hypotheses were also verified being that learning a new language for the purpose of interpreting from that language and adding it to one?s language combinations differs from the usual learning of a language; that it is faster to learn a further C language if the interpreting techniques are already used proficiently, and that there are differences in the demands and supporting of adding new C languages for the interpreters working for the EU institutions, depending on whether they are staff interpreters or freelancers.