Titelaufnahme

Titel
Der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Ängstlichkeit im Grundschulalter / vorgelegt von Daniela Lechner
Verfasser/ VerfasserinLechner, Daniela
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger Andreas
Erschienen2013
Umfang82 Bl. : Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Grundschulkind / Angst / Körperliche Aktivität / Grundschulkind / Angst / Körperliche Aktivität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-59359 Persistent Identifier (URN)
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Der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Ängstlichkeit im Grundschulalter [10.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Über einen günstigen Einfluss von körperlicher Aktivität auf die physische und psychische Gesundheit wird in der bestehenden Literatur oft berichtet und viele Studien konnten aufzeigen, dass sich dieser positive Zusammenhang bereits im Kindesalter zeigt. Gleichzeitig liegen Ergebnisse vor, dass der Lebensstil von Kindern von einer steigenden körperlichen Inaktivität geprägt ist und das gesundheitsförderliche Ausmaß an Aktivität nicht erreicht wird. Des Weiteren konnten einige Studien über einen zumindest schwachen Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Ängstlichkeit berichten. Da Ängste und Sorgen vor allem bei präpubertären Kindern häufig auftreten, stellt sich die Frage, ob körperliche Aktivität der Ängstlichkeit im Kindesalter entgegenwirken kann. 25 Mädchen und 26 Jungen im Alter von 8 bis 10 Jahren (M = 8.57, SD = 0.72) nahmen an der vorliegenden Untersuchung teil. Das Ausmaß der körperlichen Aktivität wurde über einen Zeitraum von 6 Tagen mittels eines Beschleunigungsmessgerätes erfasst. Zur Erhebung der Ängstlichkeit wurde der KAT-2 eingesetzt. Sowohl Jungen als auch Mädchen zeigten ein geringes Ausmaß an körperlicher Aktivität. Jungen verbrachten mehr Zeit in der gesundheitsförderlichen Aktivitätskategorie hoher Intensität als Mädchen. Hingegen zeigte sich bei Mädchen ein Trend zu einem höheren Ausmaß an Inaktivität. Es ergab sich kein Geschlechtsunterschied hinsichtlich der Ängstlichkeit. Ein Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und dem Ausmaß der Ängstlichkeit konnte nicht beobachtet werden. In der vorliegenden Arbeit zeigten Grundschulkinder ein geringes Ausmaß an körperlicher Aktivität, wobei Mädchen davon stärker betroffen waren als Jungen. Die Ergebnisse lassen des Weiteren darauf schließen, dass körperliche Aktivität der Ängstlichkeit im Grundschulalter nicht entgegenwirkt. Aufgrund einiger Einschränkungen bezüglich der Stichprobengröße sind Folgestudien notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

It is often reported in the existing literature, that there is a positive influence of physical activity on physical and mental health and many studies indicated, that this positive association is already shown in the early childhood. At the same time there are results, which imply that children?s lifestyle is characterized by increased physical inactivity and that health-promoting amount of physical activity is not achieved. Moreover some studies reported about an at least weak correlation between physical activity and anxiety. Fears and worries are very common in prepubertal children, so the question that arises is, if physical activity can prevent anxiety in childhood. 25 girls and 26 boys in the age between 8 and 10 years (M = 8.57, SD = 0.72) took part in the present study. The amount of physical activity was captured over the period of 6 days by an accelerometer. To inquire the anxiety the KAT-2 was applied. Both boys and girls showed a low level of physical activity. Boys spent more time in the health-promoting activity category of high intensity than girls. In contrast girls showed a trend for a greater amount of inactivity. There was no sex difference relating to anxiety. A relation between physical activity and the amount of anxiety couldn?t be observed. In the present study primary school-age children showed a low level of physical activity, whereas girls were more affected than boys. Furthermore the results imply, that physical activity doesn?t prevent anxiety at primary school age. Follow-up studies are necessary, because of some limitations relating to the size of the sample.