Titelaufnahme

Titel
"Neue Herausforderungen erfordern neue Wege" : Professionalität von TrainerInnen in Integrationskursen Herausforderungen an heterogene Bildungswelten / vorgelegt von Birgit Krachler und Claudia Zenzmaier
BeteiligteKrachler, Birgit ; Zenzmaier, Claudia
Begutachter / BegutachterinMikula, Regina
Erschienen2013
Umfang172 Bl. : Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Einwanderer / Weiterbildung / Einwanderer / Weiterbildung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58906 Persistent Identifier (URN)
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"Neue Herausforderungen erfordern neue Wege" [2.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZUSAMMENFASSUNGDie vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen, welchen sich TrainerInnen in heterogenen Bildungswelten gegenübergestellt sehen. Einerseits geht es darum, einen theoretischen Überblick über die Situation in der sich MigrantInnen befinden, die gegebenen Rahmenbedingungen und heterogene LernerInnenbiographien zu geben. Andererseits konzentriert sich der empirische Teil dieser Arbeit, in dem eine Methodentriangulation zum Einsatz kam, auf die Herausforderungen von TrainerInnen, welche einerseits durch Expertinneninterviews und andererseits durch die Befragung von KursteilnehmerInnen in Integrationskursen mittels Fragebogen eruiert wurden, wodurch die Heterogenität der KursteilnehmerInnen dargestellt werden soll. Zu Beginn der Arbeit wird auf die Definitionen der Begriffe Migration, Integration und Sprache als Schlüssel zur Integration eingegangen, deren Verständnis notwendig ist, um sich in weiterer Folge mit den Themen der Integrationspolitik, der Einfluss von Biographien auf die Weiterbildung, der Qualifikationen der TrainerInnen und dem Bildungsbegriff im Kontext von Migration auseinandersetzen zu können. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen deutlich, dass TrainerInnen mit Herausforderungen konfrontiert sind, welche in Anbetracht des gesetzlich geregelten Zeitrahmens der Integrationskurse kaum zu bewältigen sind. Daraus resultiert die Gefahr, dass Integrationskurse zunehmend zu Prüfungsvorbereitungskursen werden und das eigentliche Ziel, eine gelungene Integration von MigrantInnen in die Aufnahmegesellschaft, nicht weiter verfolgt werden kann. Interessant ist jedoch die Tatsache, dass bei TrainerInnen ein Umdenken stattfindet. Dieses zeigt sich darin, dass einerseits der Sinn der Integrationsvereinbarung kritisch beleuchtet wird und andererseits versucht wird, die KursteilnehmerInnen in Integrationskursen an ein selbstbestimmtes Lernen und Leben heranzuführen.

Zusammenfassung (Englisch)

ABSTRACTThe present elaboration deals with the challenges, which trainers face in heterogeneous education environments. On the one hand the paper wants to give a theoretical overview of the situation of migrants, the given circumstances and the heterogeneous learner?s biographies. On the other hand, the empiric part of the paper, in which a triangulation of methods was used, focuses onto the challenges trainers face. Those challenges have been elicited by expert interviews. Their heterogeneity is visualized through a survey with questionnaires, filled in by participants of integration courses.The first chapters of the paper detail of the paper details the theoretical definitions of the terms migration, integration and language as keys for integration. Their comprehension is vital to subsequently engage with the issues of integration policy, the influence of biographies on further education, the qualifications of trainers and the educational term in the context of migration.The results of the study show clearly, that the trainers are faced with challenges which are barely manageable within the statutory time frame of integration courses. Hence the danger, that integration courses degrade increasingly into mere preparation classes for tests. Therefore the actual goal of a successful integration of migrants into the society of the receiving country would fail. The fact that trainers are beginning to rethink is however interesting. This becomes apparent on the one hand in the critical highlighting of the meaning of the integration agreement and on the other hand it is being tried to introduce the participants of the integration courses to a self-determined learning and life.