Titelaufnahme

Titel
Geheime Symbole und Zeichen an Baudenkmälern (Gebäude, Denkmäler, Brunnen, Grabmale ...) aus der Zeit Maria Theresias / vorgelegt von Barbara Schiffer
Verfasser/ VerfasserinSchiffer, Barbara Christina
Begutachter / BegutachterinLein Edgar
Erschienen2013
UmfangIV, 188 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wien / Baudenkmal / Geheimsymbol / Geschichte 1700-1800 / Wien / Baudenkmal / Geheimsymbol / Geschichte 1700-1800 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58802 Persistent Identifier (URN)
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Geheime Symbole und Zeichen an Baudenkmälern (Gebäude, Denkmäler, Brunnen, Grabmale ...) aus der Zeit Maria Theresias [7.9 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit Geheime Symbole und Zeichen an Baudenkmälern (Gebäude, Denkmäler, Brunnen, Grabmale u. a.) aus der Zeit Maria Theresias von Barbara Schiffer befasst sich mit ausgewählten barocken Baudenkmälern Wiens: der Karlskirche, der Hofbibliothek, dem Narrenturm, diversen Bauten und Brunnen im Schönbrunner Schlosspark und Grabmälern in der Kapuzinergruft. Dabei wurden historische Voraussetzungen und Zeitgeist des spätbarocken 18. Jahrhunderts berücksichtigt. In Wien konnten sich damals die von England ausgehende Freimaurerei sowie Rosenkreuzertum und Illuminaten etablieren, geheime Gesellschaften, deren Einfluss auf Kunst und Kultur beachtlich war. Viele Adelige des Hofes, Geistliche, aber auch Architekten und Maler waren Mitglieder von Logen. Selbst Franz Stephan von Lothringen und andere Mitglieder der kaiserlichen Familie verkehrten in diesen Kreisen. Kein Wunder, dass sich in Architektur, Plastik und Malerei Symbole sowie Zeichen finden, welche solchen Organisationen zugeordnet werden können: spiralförmige Säulen, die Schechina, das Auge Gottes, Obelisken, Sphingen. Interessant sind Inschriften, die anhand von Zahlen gedeutet werden können. Diese Wissenschaft der Gematria erfreute sich großer Popularität. Gemäß den Regeln der Heiligen Geometrie wurden in der Architektur Zahlenverhältnisse und harmonische Proportionen beachtet und Längen, Breiten sowie Höhen von Baudenkmälern aufeinander abgestimmt. Auch Grundriss und Form diverser Baudenkmäler wurden genau geplant. Der Tiergartenpavillon z. B. erinnert von oben gesehen an das alchemistische Symbol für Gold. Farbsymbolik sowie Licht- und Schattenspiele wurden ebenfalls beachtet. Zudem gibt es Symmetrien und Achsen, welche Gebäude oder Denkmäler miteinander verbinden. Das heißt also, dass Bauwerke nie zufällig irgendwo errichtet wurden. Schon damals gab es Feng Shui Kompasse, anhand derer man Anlagen und Gebäude genau plante. Alle Teile sollten ein größeres Ganzes ergeben.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis Secret Symbols and Signs on Memorials (Buildings, Statues, Fountains, Tombs etc.) at the Time of Maria Theresia by Barbara Schiffer is focusing on selected viennese baroque buildings and memorials such as St. Charles's Church, the Imperial Library, the Fool's Tower, monuments and fountains in Schönbrunn, as well as on tombs in the Imperial Burial Vault. In this endeavor historical aspects of the 18th century were taken into consideration.Secret societies like the Freemasons which had swept over to the continent from England, Rosy Crucionists and Illuminati could establish themselves in Vienna. They had great influence on the arts and on culture. Members of the Court, clergymen, architects and artists joined the lodges. Even Franz Stephan of Lorraine and other royals frequented such circles. There are numerous signs and symbols to be found in architecture, paintings and on sculptures attributed to these societies: spiral shaped columns, the Shekhina, the all seeing eye, obeliscs, sphinges. There are also inscriptions which can be interpreted by assigning numerical value to each word. This science called Gematria was quite popular during the baroque era. The rules of Sacred Geometry were paid attention to. Lengths, widths and heights of buildings had to be attuned to each other in harmonious proportions. Layout and form of structures were carefully planned. For example, the circle of animal-lodges arranged around the Schönbrunn-Pavilion reminds of the alchemistic symbol of gold. Symbolism of colour, light and shadow was carefully taken into account. Besides, symmetrical patterns and axes often connected buildings or memorials with each other. This means that objects were never placed just anywhere but were always erected by previous accurate planning. Feng Shui compasses were employed to design perfect gardens with fountains and statues at the exact spots. Everything was supposed to be part of a well-balanced whole.