Titelaufnahme

Titel
Eine besondere Beziehung : Auswirkungen positiver Hund - Kind - Verhältnisse / vorgelegt von Nicole Resch
Verfasser/ VerfasserinResch, Nicole
Begutachter / BegutachterinWustmann Cornelia
Erschienen2013
Umfang113 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Hund / Kind / Hund / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58711 Persistent Identifier (URN)
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Eine besondere Beziehung [0.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, welche Auswirkungen eine positive Beziehung zu Hunden für die Entwicklung von Mädchen und Buben haben kann. Anhand der Analyse ausgewählter Fachliteratur werden diesbezüglich interdisziplinäre wissenschaftliche Erkenntnisse diskutiert. Ziel ist es, einen differenzierten Blick auf den "Partner Hund" sowohl aus privater als auch aus therapeutischer Perspektive zu werfen. Hunde leben seit Jahrhunderten an der Seite des Menschen. Diese enge Beziehung ist durch eine Reihe an Besonderheiten charakterisiert, die wiederum die Basis für die positiven Wirkungen dieser Tiere auf den Menschen bilden. Daraus lassen sich mögliche Einflussbereiche herausarbeiten, die die kindliche Entwicklung bereichern können. So werden vielfach positive Effekte auf sozial-emotionale und kognitive Kompetenzaspekte in der Literatur postuliert, die nicht nur für therapeutische Maßnahmen genutzt werden, sondern ebenso für die Elementarpädagogik wertvolle Anknüpfungspunkte liefern. Um allerdings eine verklärte Idealisierung von Hunden und deren Instrumentalisierung für menschliche Zwecke zu vermeiden, werden parallel zu deren förderlichen Effekten auch potenziell negative Aspekte in Hund-Kind-Verhältnissen erläutert. Bedingungen und Grenzen tierischer Wirksamkeit werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus diskutiert, um einen reflektierten Umgang mit diesen besonderen Tieren zu gewährleisten und deren Bedeutung für die kindliche Entwicklung in Abhängigkeit kontextueller Faktoren zu relativieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis focuses on possible implications of a positive relationship with dogs on the development of girls and boys. Based on the review and analysis of empirical evidence interdisciplinary scientific findings will be discussed. One of the main purposes is to reflect the "partner dog" from both private as well as from therapeutic perspectives. Dogs have lived alongside men for centuries and this close relationship is characterized by a number of specifics, which in turn form the basis for the positive impacts these animals have on men. Referring to this special relationship between men and dogs potential areas of influence can be elaborated, which can enrich children?s development. The positive effects on social-emotional and cognitive skills which are often-cited in scientific papers are used not only for therapeutic measures, but also provide valuable starting points for elementary education. However, in order to avoid a misty-eyed idealization of dogs and their exploitation for human purposes, potentially negative aspects of dog-child-relations are explicated as well parallel with their beneficial effects. Conditions and limitations of animal efficacy are discussed from different points of view, in order to ensure a reflected handling with these animals and to put their importance to children?s development into a contextual perspective.