Titelaufnahme

Titel
Kreativität von WaldorfschülerInnen : Vergleich mit Kindern konventioneller Schulformen und empirische Überprüfung des Kreativitätstrainingsprogramms Ideefix / vorgelegt von Marika Magnet
Verfasser/ VerfasserinMagnet, Marika
Begutachter / BegutachterinFink Andreas
Erschienen2013
Umfang49 Bl. : Zsfassung ; Ill, graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kreativität / Waldorfschüler / Kreativität / Waldorfschüler / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58497 Persistent Identifier (URN)
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Kreativität von WaldorfschülerInnen [1.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird über die Effektivität des Kreativitätstrainings Idee fix bei WaldorfschülerInnen berichtet und es werden SchülerInnen von Waldorfschulen hinsichtlich ihrer kreativen Leistungen mit SchülerInnen konventioneller Schulen verglichen. In der Stichprobe zur Untersuchung der Trainingseffektivität befanden sich 41 WaldorfschülerInnen der vierten Schulstufe: 24 in der Trainingsgruppe und 17 in der Wartegruppe.Die Kinder wurden zu drei Messzeitpunkten mit verbalen und figural-zeichnerischen Kreativitätsaufgaben getestet. Die Trainingsgruppe erhielt das Training zwischen dem ersten und zweiten Messzeitpunkt, die Wartegruppe zwischen dem zweiten und dritten Messzeitpunkt. Die Wartegruppe stellte die Kontrollgruppe dar. Durch die Leistung der Trainingsgruppe zum dritten Messzeitpunkt konnte eine mögliche längerfristige Wirkung des Trainings abgeschätzt werden. Das Training wurde an drei hintereinanderfolgenden Tagen in je einer Schulstunde durchgeführt und sollte die verbale, die figural-zeichnerische und die handlungsbezogene Kreativität stimulieren. Die Ergebnisse deuten auf einen positiven Effekt des Trainings bei WaldorfschülerInnen hin, da sich eine signifikante Steigerung in der figural-zeichnerischen Kreativität der Trainingsgruppe vom ersten zum zweiten Messzeitpunkt und der Wartegruppe vom zweiten zum dritten Messzeitpunkt zeigte. Darüber hinaus blieb die Leistung der Trainingsgruppe zwischen dem zweiten und dritten Messzeitpunktstabil.Des Weiteren zeigte sich eine signifikante Steigerung in der Trainingsgruppe zwischen dem ersten und zweiten Messzeitpunkt für den Bereich der verbalen Kreativität. Die Gesamtstichprobe, die für den Vergleich von WaldorfschülerInnen und SchülerInnen konventioneller Schulen hinsichtlich ihrer Kreativität herangezogen wurde, bestand aus 146 Kindern. 105 Kinder besuchten eine konventionelle Volksschulklasse und 41 Kinder eine Waldorfklasse. Für diesen Vergleich waren nur die Daten des ersten Messzeitpunkts von Bedeutung. WaldorfschülerInnen erreichten signifikant höhere Werte beim Test zum schöpferischen Denken und signifikant höhere Originalitätswerte in der verbalen Kreativität und bei einem Subtest der figural - zeichnerischen Kreativität.

Zusammenfassung (Englisch)

This work addresses two distinct aims. On the one hand, we examine the effectiveness of a creativity-program called Idee fix in children from Waldorf classes. On the other hand, we investigate potential differences in creativity between children from Waldorf classes and children from conventional classes. The sample used for the evaluation of the training included 41 fourth grade Waldorf-pupils, 24 in the training group and 17 in the waiting-list control group. The students were tested for three times with verbal tasks using the Alternative Uses Test and with figural-graphic tasks using Krampen's creativity test for children of preschool and school age and Urban and Jellen's test for creative thinking. The training group received the training between the first and the second measurement session, while the waiting control group was trained between the second and the third testing session. This design allows us to assess whether any increases in performance are due to the creativity training itself, or merely due to practice effects. The performance of the training group at the third measurement session provides information about anymore long lasting training effects. The program consisted of a three-day-training session(one hour each day) and was intended to stimulate verbal,figural-graphic and activity-related creativity. Analysis revealed a positive effect of the intervention in Waldorf pupils, as both the training and the waiting -list group showed significantly increased figural-graphic creativity after they received the training. Furthermore, the performance of the training group remained as table between the second and third testing sessions. In addition, the training group showed significantly increased verbal creativity between the first and the second measurement. The sample used for the comparison between Waldorf classes and conventional classes included 146 fourth grade pupils, 105 from conventional classes, and 41 from Waldorf classes. For this comparison only the data of the first measurement session were of interest: Children from Waldorf classes showed significantly higher creativity in both tests of verbal and figural-graphic creativity