Titelaufnahme

Titel
Rudolf von Jhering : Vater der teleologischen Jurisprudenz (Zweckjurisprudenz) / von Guido Sartori
Weitere Titel
Rudolf von Jhering : father of the telelogical jurisprudence (Zweckjurisprudenz)
Verfasser/ VerfasserinSartori, Guido
Begutachter / BegutachterinWesener, Gunter
Erschienen2013
Umfang57 Bl., Bl. LVIII - LXI : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Jhering, Rudolf von / Begriffsjurisprudenz / Teleologie / Jhering, Rudolf von / Begriffsjurisprudenz / Teleologie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58485 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Rudolf von Jhering, geboren am 22.08.1818, stammte aus einer alten, ostfriesischen Juristenfamilie. Jhering studierte in Heidelberg, Göttingen, München und Berlin. Er promovierte 1842. Er erhielt Professuren in Basel, Rostock, Kiel, Gießen, Wien und Göttingen. Jhering war einer der bedeutendsten Rechtswissenschaftler seiner Zeit, dessen Erkenntnisse noch für die heutige Methode der Rechtsfindung ausschlaggebend sind. Jhering schrieb sein unvollendetes Werk "Der Geist des römischen Rechts", welches zu der später so genannten jüngeren historischen Schule führte und schuf damit die Methode der juristischen Konstruktion, welche durch den rein logischen Umgang mit Begriffen zu neuen Rechtserkenntnissen führte. Später nannte er diese Methode "Begriffsjurisprudenz".Im Jahr 1872 hielt Jhering die berühmte Rede "Der Kampf ums Recht". Er wandte sich von der Begriffsjurisprudenz ab und der Zweckjurisprudenz zu.Der erste Band vom "Der Zweck im Recht" erschien 1877. Ein zweiter Band folgte, doch das Werk blieb ein, wenn auch imposanter, dennoch unfertiger Gedankenschritt, der weg von der reinen Logik und hin zum praktischen Zweck führte. Am 20. September 1892 verstarb Jhering in Göttingen. Physische Krankheiten und geistige Lethargie hatten seine späte Schaffensperiode stark beeinträchtigt. Was hätte sein können, wenn Jhering die Möglichkeit gehabt hätte seine Lehre von der Zweckjurisprudenz selbst weiter zu verfolgen, bleibt ungewiss.Die Tübinger-Schule der Interessenjurisprudenz, als Hauptvertreter Philipp Heck, schuf beruhend auf Jherings Lehren der Zweckjurisprudenz die Interessenjurisprudenz, welche heute vorherrschend ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Rudolf von Jhering, born 22.08.1818, stams from an old family of jurists. Jhering studiet at Heidelberg, Göttingen, Munich and Berlin. He graduated 1842. He was a professor at Basel, Rostock, Kiel, Gießen, Vienna and Göttingen. Jhering was one of the most famous jurists of his time and his cognitions are still important for the modern method of finding justice.Jhering wrote his incomplete work "Der Geist des römischen Rechts", wich created a method of finding law by jusing logical terms for finding law. Later he called that "conceptual jurisprudence".At the year 1872 Jhering deliverd his famous speech "The Struggle for Law". He avoid from the conceptual jurisprudence and start with his own jurisprudence of purpose.The fist volume form "Der Zweck im Recht" appeared 1877. The seconde one followed, but the work never finished. The book is about the new method of finding law by finding the purpose of law.At the 20. september 1892 Jhering died in Göttingen. Physical and mental ills affect negatively his work. The Tübinger-school of Interessenjurisprudenz, with his chef agent Philipp Heck, created by the tenets of Jhering the Interessenjurisprudenz, wich is nowaday the leading opinion of legal interpretation.