Titelaufnahme

Titel
Evaluation of the implementation process of the EMAS III regulation : a participatory action research on the recognition process of ECOPROFIT in Austria / by Elisabeth Ritt
Verfasser/ VerfasserinRitt, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinBaumgartner, Rupert
Erschienen2013
Umfang94 Bl. : Zsfassungen (2Bl.) ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union <EMAS-Verordnung> / Implementation / Europäische Union <EMAS-Verordnung> / Implementation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58435 Persistent Identifier (URN)
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Evaluation of the implementation process of the EMAS III regulation [0.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Europäische Union hat eine wichtige Rolle in der aktuellen Politikarena für Umweltschutz in den Mitgliedsstaaten. Eine freiwillige Maßnahme ist das Eco Management and Audit Scheme (= EMAS), das Organisationen bei der Verbesserung ihrer Umweltleistungen unterstützt. In der zweiten Überarbeitung von EMAS, bietet Artikel 45 Mitgliedsstaaten die Möglichkeit einen Anerkennungsantrag für nicht-formelle Umweltmanagementsysteme einzureichen, um zu zeigen, dass diese teilweise die Anforderungen der EMAS III Verordnung abdecken und damit eine offizielle Anerkennung als Vorstufe zu EMAS III erreicht wird. Wegen fehlender Entscheidungen über diese Anträge und fehlender wissenschaftlicher Untersuchung bietet diese Forschungsarbeit Empfehlungen für folgende Antragsteller um Anwendbarkeit und Erfolg der Implementierung von Artikel 45 zu verbessern.Deshalb wird eine Evaluierung der Implementierungsprozesse durchgeführt, durch erstens: Einblicke in die Implementierunsgprozesse von Österreich, Spanien, Belgien und Schweden; und zweitens: Analyse der Perspektiven von der zuständigen Stelle in der Europäischen Kommission und einem Repräsentanten von Adelphi Consult, die eine wichtige Potenzialanalyse von Artikel 45 durchgeführt haben. Verwendete Methoden sind partizipative Aktionsforschung und halbstrukturierte Interviews.Die Ergebnisse zeigen, dass fehlendes Wissen über die Verfahren, Unsicherheiten wegen der weiteren Schritte und fehlende Kommunikation mit den Politik-Verantwortlichen zu Problemen für die Antragsteller führen. Fehlende Humanressourcen und Unsicherheiten über die Bearbeitung der Anträge führen zu Verzögerungen auf der Politik-Seite.Für folgende Antragsteller werden drei chronologische Stufen von Empfehlungen zur Verfügung gestellt. Diese betreffen Förderung der Teilnahme von allen involvierten Akteuren, baldige Kommunikation mit den Entscheidungsträgern in der Europäischen Kommission und Einsatz für Erfahrungsaustausch mit vormaligen Antragstellern.

Zusammenfassung (Englisch)

The European Union plays a big role nowadays in policy-making for environmental conservation in the European Member States. One voluntary tool is the Eco Management and Audit Scheme (= EMAS) which aims to support organizations to enhance their environmental performance. Within the second EMAS revision, Article 45 intends Member States to hand in a recognition request for their non-formal environmental management systems to show that these cover partially the requirements of the EMAS III regulation and therefore are officially recognized as pre-step to EMAS III. The result of the implementation process of Article 45 is the submission of a written recognition request to the European Commission. Due to lacking decisions on these requests and the missing scientific examination, this research provides recommendations to following candidates to improve the applicability and success of the implementation of Article 45. Consequently, an evaluation of the implementation processes is accomplished by firstly, providing insights into the implementation processes in Austria, Spain, Belgium and Sweden and secondly, by analyzing the perspectives of the person in charge in the European Commission and of a representative of Adelphi Consult that provided an important study on the potentials of Article 45. The main methods used are participatory action research and semi-structured interviews.The results show that missing knowledge on procedures, uncertainties about further progresses and missing communication with the policy-makers lead to challenges for the applicants. Missing human resources and uncertainties on the processing of the requests lead to laggings on the decisions from policy-side. To future petitioners three subsequent sets of recommendations are provided. These concern encouragement of participation of all involved parties, early communication with decision-makers in the European Commission and investigation for experience exchange with former applicants.