Titelaufnahme

Titel
Corporate Social Responsibility : Unternehmensverantwortung aus moralphilosophischer und moraltheologischer Perspektive / eingereicht von Ingrid Dullnig
Verfasser/ VerfasserinDullnig, Ingrid
Begutachter / BegutachterinSchaupp Walter
Erschienen2013
Umfang117 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Corporate Social Responsibility / Moraltheologie / Corporate Social Responsibility / Moraltheologie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58418 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Corporate Social Responsibility [0.97 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In einer zunehmend komplexer werdenden Welt müssen alle agierenden Subjekte gestaltend mitwirken, um gesellschaftliche Probleme zu bewältigen. Moralisches Handeln wird auf allen Ebenen erwartet, auf der Ebene des Staates, auf der Ebene des Individuums und auch auf der Ebene von Wirtschaftsunternehmen und Institutionen. Durch die Globalisierung sind transnationale Unternehmen mächtige Wirtschaftsakteure geworden, die international agieren und ?Wert schöpfen? und dabei nicht selten Menschenrechtsverletzungen und ökologische Schäden mitverursachen. Corporate Social Responsibility soll dem entgegen wirken und eine Umsetzung der Unternehmensverantwortung unterstützen, mithilfe einer Reihe von handlungsorientierten Standards und Guidelines wie z. B. der Global Compact der Vereinten Nationen, die Guiding Principles on Business and Human Rights oder die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen. In Anlehnung an die christliche Sozialethik wird die Frage nach den moralischen Prinzipien Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität, Nachhaltigkeit, Gemeinwohl und Subsidiarität in den Leitsätzen gestellt. Reichen die Prinzipien aus, um zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen und ein gutes und gerechtes Leben und Zusammenleben der Menschen auf der Erde zu ermöglichen?Die christlichen Beiträge zu diesem Thema, die Handreichung ?Zum Unternehmer berufen!? des päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden sowie die Denkschrift ?Unternehmerisches Handeln in Evangelischer Perspektive? der Evangelischen Kirche in Deutschland bringen eine andere Sichtweise. Aus dem Mehrwert des christlichen Glaubens ergeben sich neue Handlungsoptionen, die den Horizont der Wirtschaftsethik in Theorie und Praxis weiten.

Zusammenfassung (Englisch)

In our increasingly complex world, all persons and entities must work together to solve social problems. Moral actions are expected at all levels, on the level of the individual, the state, and of business corporations and institutions as well. Globalisation has transformed transnational enterprises into powerful economic actors who operate internationally adding ?value? sometimes at the price of violating human rights and causing ecological.Transnational enterprises that embrace a policy of corporate social responsibility can avoid human rights violations and ecological damage by adopting action-oriented standards and guidelines, such as the United Nations Global Compact, the Guiding Principles on Business and Human Rights, or the OECD Guidelines for Multinational Enterprises.In correspondence with Christian social ethics, I ask about the moral principles of human dignity, justice, solidarity, sustainability, welfare and subsidiarity in these guidelines. Are these principles sufficient to contribute to a sustainable development and to enable good and just lives and living together on earth?Two Christian contributions to this topic, ?Called to be a Businessman!? by the Pontifical Council for Justice and Peace and ?Entrepreneurial Action from a Protestant Perspective? by the Protestant Church in Germany bring a different perspective. The additional values derived from the Christian faith yield new options for action that broaden the horizon of business ethics in both theory and practice.