Titelaufnahme

Titel
Effekte mental aktivierter sozialer Unterstützungsschemata von PartnerInnen vs. FreundInnen auf die kardiovaskuläre Reaktivität in einer Belastungssituation unter Berücksichtigung des Geschlechts / vorgelegt von Andrea Übleis
Verfasser/ VerfasserinÜbleis, Andrea
Begutachter / BegutachterinGramer Margit
Erschienen2013
Umfang166 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Soziale Unterstützung / Blutdruck / Herzfrequenz / Soziale Unterstützung / Blutdruck / Herzfrequenz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58380 Persistent Identifier (URN)
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Effekte mental aktivierter sozialer Unterstützungsschemata von PartnerInnen vs. FreundInnen auf die kardiovaskuläre Reaktivität in einer Belastungssituation unter Berücksichtigung des Geschlechts [1.15 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In zahlreichen Studien konnte ein stresspuffernder Effekt der sozialen Unterstützung auf die kardiovaskuläre Reaktivität gefunden werden. Die kardiovaskuläre Reaktivität steht im Zusammenhang mit kardiovaskulären Erkrankungen, wie z.B.: koronarer Herzkrankheit. Die soziale Unterstützung kann dabei aktiv, passiv oder mittels mentaler Aktivierung sozialer Unterstützungsschemata erfolgen. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob es einen Unterschied in der mentalen Aktivierung sozialer Unterstützungsschemata von besten FreundInnen, PartnerInnen oder bekannten Personen (Kontrollgruppe) in ihrer kardiovaskulären Reaktivität auf einen sozialen Stressor (Rede), sowie in der Antizipation und Erholung dessen, gibt. Für die Untersuchung wurden jeweils 30 normotone Frauen und Männer als Stichprobe herangezogen. Bezüglich des Effekts der sozialen Unterstützung auf die kardiovaskulären Anstiege in der Belastungsphase konnten tendenziell signifikante Ergebnisse festgestellt werden. So zeigten Frauen, die ihre beste Freundin mental aktivieren mussten, höhere Herzratenanstiege in der Redephase als Frauen, die eine bekannte Person mental aktivieren mussten. Für die Erholungsphase zeigte sich, dass ProbandInnen, die zuvor ihre PartnerInnen mental aktivieren mussten, eine signifikant schlechtere Erholung bezüglich ihrer Herzrate zeigten, als ProbandInnen, die ihre besten FreundInnen aktivieren mussten. Diese Ergebnisse weisen zum Teil eine Übereinstimmung mit aktueller Forschungsgrundlage auf. Bezüglich des Geschlechts konnten bereits in der Baseline Unterschiede festgestellt werden. So zeigen Männer einen höheren systolischen Blutdruck und Frauen eine höhere Herzfrequenz. Der systolische Blutdruck der Frauen stieg in der Belastungssituation signifikant höher an, als der der Männer. Darüber hinaus zeigten Frauen bezüglich ihres diastolischen Blutdruckes eine bessere Erholung als Männer. Diese Befunde wurden anhand aktueller Forschungsgrundlage diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

In numerous studies, a stress-buffering effect of social support could be found on cardiovascular reactivity. Cardiovascular reactivity is connected with cardiovascular disease, such as coronary heart disease. Social support can be received in active or passive forms or via mental activation of supportive ties. The goal of the present study was to investigate whether there?s a difference between the mental activation of best friends, partners or casual acquaintances (control group) in their cardiovascular reactivity to a social stressor (holding a speech) and in the anticipation and recovery thereof. In addition, gender effects were collected. For the study 30 normotensive women and men were used for the sample. The results showed that social support had contrary effects on the cardiovascular reactivity and recovery as hypothesized. Women, who had to activate their best friends mentally showed higher heart rate increases in the speech, than women who activated a casual acquaintance. Regarding the recovery, it was found, that subjects, who had to activate their partners, showed a significantly poorer recovery in their heart rate, than subjects, who had to activate their best friends. These results can be explained using current research base. Regarding the gender, differences were already observed in the baseline, in which men show a higher systolic blood pressure and women a higher heart rate. The systolic blood pressure of women increased in the stress situation significantly higher than that of men. Furthermore women showed better recovery than men in their diastolic blood pressure. These findings can be explained by former research base.