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Title
Der Einfluss von Aspekten kognitiver Perseveration auf den Zusammenhang zwischen Emotionsregulationsfähigkeit und Indikatoren des physischen und psychischen Wohlbefindens / Alfred Groß
AuthorGross, Alfred
CensorFreudenthaler, Heribert
Published2014
Description109 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Wohlbefinden / Emotionales Verhalten / Wohlbefinden / Emotionales Verhalten / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58354 Persistent Identifier (URN)
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Der Einfluss von Aspekten kognitiver Perseveration auf den Zusammenhang zwischen Emotionsregulationsfähigkeit und Indikatoren des physischen und psychischen Wohlbefindens [3.36 mb]
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Abstract (German)

Ziel der vorliegenden Studie war die Untersuchung der Zusammenhänge innerhalb verschiedener Emotionsregulationsmaße (Typical Performance vs. Maximum Performance) und deren Vorhersagecharakter für eine Vielzahl von Indikatoren des physischen und psychischen Wohlbefindens. Darüber hinaus wurde untersucht, ob der Zusammenhang zwischen auf selbsteingeschätzter Emotionsregulationsfähigkeit und Wohlbefinden durch Aspekte kognitiver Flexibilität (insbesondere kognitiver Perseveration wie pathologischer Besorgnis und Rumination) mediiert wird. 105 Studierende bearbeiteten hierzu 3 Testverfahren zur emotionalen Intelligenz, 4 im Bereich kognitiver Flexibilität sowie 6 Verfahren zur Erfassung des Wohlbefindens. Es zeigte sich erwartungsgemäß kein Zusammenhang zwischen wissensbasiertem (Maximum Performance) und auf typical-performance-basiertem Emotionsmanagement. Auf Selbsteinschätzung basierende Emotionsregulationsfähigkeit hatte einen einzigartigen Vorhersagecharakter für eine Vielzahl von Wohlbefindensindikatoren, aber auch für Aspekte kognitiver Perseveration. Der Zusammenhang zwischen selbsteingeschätzter Emotionsregulation und Wohlbefindensindikatoren wie negativem Affekt, schlechter Laune, Depressivität, körperlichen Beschwerden und chronischem Stress wurde partiell oder vollständig durch Aspekte kognitiver Perseveration vermittelt. Dieser gefundene Mediationseffekt kann zumindest einen Teil der oft replizierten Auswirkungen der Emotionsregulationsfähigkeit auf das Wohlbefinden erklären.

Abstract (English)

The aim oft he present study was to examine the intercorrelations of different measures of emotion regulation (typical vs. maximum-performance) and their predictive capability in relation to various indicators of physical and psychological well-being. Moreover it was tested, whether the effect of typical-performance based emotion regulation ability on well-being is mediated by cognitive flexibility (in particular perseverative cognition like worry and rumination). Therefor 105 undergraduate students completed 3 measures of emotional intelligence, 4 measures of cognitive flexibility and 6 measures encompassing facets of well-being. Data yielded, as expected, no relation between typical-performance based and maximum-performance based emotion management. Self-assessed emotion regulation ability turned out to be the most relevant predictor of a broad range of indicators of well-being and furthermore facets of perseverative cognition. The effect of typical-performance based emotion regulation ability on facets of well-being like negative affectivity, bad mood, depression, somatic complaints and chronic stress was partial or fully mediated by facets of perseverative cognition. These findings can partly explain the often observed effects of emotion regulation on well-being.