Titelaufnahme

Titel
Die Überschätzung im Erkennen von Angst und Ekel in Situationen von affektiver Ambiguität und der Zusammenhang mit spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen / Ana Sanz Mendoza
Verfasser/ VerfasserinSanz Mendoza, Ana
Begutachter / BegutachterinSchienle Anne
Erschienen2013
Umfang93 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Angst / Ekel / Ambiguität / Persönlichkeitsfaktor / Angst / Ekel / Ambiguität / Persönlichkeitsfaktor / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58340 Persistent Identifier (URN)
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Die Überschätzung im Erkennen von Angst und Ekel in Situationen von affektiver Ambiguität und der Zusammenhang mit spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen [2.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Situationen von Ambiguität, wo eine richtige Entscheidung nicht eindeutig ist, treffen die Menschen zufällige Antworten. Im Fall von Situationen mit emotionale Bedeutung folgen die Antworten anderen Mustern. Die vorliegende Studie soll eine Übersicht über eine auftretende Überschätzung in den Entscheidungen von Menschen in Situationen von affektive Ambiguität geben, wo Angst und Ekel im Spiel sind. 33 Frauen und 45 Männern im Alter zwischen 18 und 25 Jahre wurden mehrere Mosaike am Computer vorgegeben, wo 36 verschiedene Bilder zu sehen waren. Diese Mosaike, oder Wall of Scenes, waren entweder eindeutig (8 Bilder aus einer Kategorie und 28 aus der anderen) oder uneindeutig (18-18 Bilder). Die Kategorien beinhalteten affektive Bilder von Ekel, Angst und Freude (gepaart negative und positive Emotion, das heißt Mosaike von Bildern von Ekel und Freude und Mosaike von Bildern von Angst und Freude) und neutrale Bilder von Pilzen und Blumen.Die Hauptergebnisse der Studie zeigen eine Überbewertung der Bilder mit affektiver Bedeutung im Vergleich zu neutralen Bildern in uneindeutigen Situationen. Die Probanden bewerteten die neutralen uneindeutigen Wall of Scenes mit eine Zufallsprinzip (50%), aber die Bewertungen von affektive Bilder war häufiger in die Richtung der negativen Emotion (mehr Bewertung in Richtung Ekel und Angst, wenn beide Emotionen mit freudige Szenen zu sehen waren).Als weiteres Ergebnis zeigte sich eine Korrelation zwischen Ekelempfindlichkeit und die Überschätzung von Ekel in Situationen von affektiver Ambiguität.

Zusammenfassung (Englisch)

In situations of ambiguity, where a correct decision is not clear, people make random decisions. In situations with emotional meaning, the answers dont follow this pattern. The present study aims to provide an overview of an overestimation in the decisions of people in situations of emotional ambiguity, between fear, disgust and happiness. 33 women and 45 men aged between 18 and 25 years were given several mosaics at the computer where 36 different images were shown. These mosaics, or Walls of Scenes were either clear (8 images from a category, and 28 from the other) or ambiguous (18-18 images). The affective category contained images of disgust, fear and happiness (paired negative and positive emotion, mosaics of images of disgust and happiness and mosaics of images of fear and happiness) and neutral pictures (mushrooms and flowers) .The main results of the study show an overestimation of images with affective meaning compared to neutral images in ambiguous situations. The probands rated the neutral ambiguous Wall of scenes with a random pattern (50% mushrooms, 50% flowers), but the evaluation of affective pictures was higher in the direction of the negative emotion (disgust and fear when both were paired with happiness scenes).As a further result, there was a correlation between disgust sensitivity and the overestimation of disgust in situations of affective ambiguity.