Titelaufnahme

Titel
Die Finanzgerichtsbarkeit ab 01.01.2014 : ein Überblick und Einbettung in die Rechtsordnung
Verfasser/ VerfasserinSchinnerl, Marcus
Begutachter / BegutachterinEhrke-Rabel Kerstin Tina
Erschienen2013
UmfangIX, 91, XV Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Finanzgerichtsbarkeit / Österreich / Finanzgerichtsbarkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58335 Persistent Identifier (URN)
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Die Finanzgerichtsbarkeit ab 01.01.2014 [0.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der am 01. Januar 2014 im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, BGBl I 2012/51, in Kraft tretenden Bundesfinanzgerichtsbarkeit erster Instanz. Ab diesem Zeitpunkt werden nach einem "9+2"-Modell neun Verwaltungsgerichte der Länder und zwei Verwaltungsgerichte des Bundes, darunter ein spezielles Bundesfinanzgericht (BFG), ihren Dienst aufnehmen. Es wird zu Beginn auf die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Schaffung einer Verwaltungsgerichtsbarkeit erster Instanz eingegangen. In weiterer Folge werden die Organisation des BFG, seine Kompetenzen und das Verfahren vor demselben näher beleuchtet. Hinsichtlich der komplexen Zuständigkeitsregelung ist auch auf den Bundesabgabenbehördenbegriff näher einzugehen, weshalb diesem zur Veranschaulichung ein eigenes Kapitel zukommt. Danach werden die in der BAO erfolgten Änderungen des Abgabenverfahrens dargestellt, wobei das Hauptaugenmerk auf den Rechtsschutz gelegt wird. Um diese Änderungen möglichst deutlich hervorzuheben, werden diese ? trotz der zukünftigen Obsoleszenz des UFS ? den vor diesem geltenden Verfahrensbestimmungen gegenübergestellt. Das letzte Kapitel dieser Arbeit hat das höchstgerichtliche Verfahren in Abgabensachen vor dem VwGH, der ab 2014 nunmehr über Revisionen entscheiden wird, zum Gegenstand. Modell zur Einrichtung des Rechtsschutzsystems vor dem VwGH ist die ZPO gestanden, weshalb auch auf diese vergleichsweise eingegangen wird.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper deals with the federal finance jurisdiction in Austria, which will be implemented within the amendment act (BGBl I 2012/51) on 1 January 2014. From this moment on, according to a "9+2"-model, nine administrative courts for each federal state and two federal courts, among them also a specific Federal Tax Court (BFG), will start to hold office. First the constitutional bases for the introduction of administrative courts of the first instance are elaborated. Afterwards the organization of the BFG, its judicial competences and its procedural law are explained. In view of the complicated regulations of the allocation of competences, also the term of the federal tax authorities is examined for a better understanding in a separate chapter. After that, the amended regulations of the tax procedural law within the Austrian Fiscal Code (BAO) are described with a focal point on legal protection. To clearly highlight theses amendments, they are contrasted to the procedural regulations, which must be applied in the proceedings of the Independent Tax Senate (UFS). The last chapter focuses on the tax procedural law of the Supreme Administrative Court (VwGH). In respect of the establishment of a system of legal protection in the proceedings of the VwGH, the Code of Civil Procedure (ZPO) acted as a model, for what reason also a comparison between these two systems of legal protection is drawn.