Titelaufnahme

Titel
Die steirische Gemeindestrukturreform als Chance zur Optimierung der kommunalen abfallwirtschaftlichen Strukturen und Prozesse / von Christopher Kreiner
Verfasser/ VerfasserinKreiner, Christopher
Begutachter / BegutachterinFischer, Wolfgang
Erschienen2014
Umfang144 Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Gemeinde / Abfallwirtschaft / Steiermark / Gemeinde / Abfallwirtschaft / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58181 Persistent Identifier (URN)
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Die steirische Gemeindestrukturreform als Chance zur Optimierung der kommunalen abfallwirtschaftlichen Strukturen und Prozesse [9.12 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wird die Rolle der zukünftigen kommunalen Abfallwirtschaft im Rahmen der steirischen Gemeindestrukturreform beleuchtet. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welche Optimierungspotenziale sich durch die Fusionierung der Gemeinden für die kommunale Abfallwirtschaft ergeben. Durch die Erarbeitung eines 3-säuligen Modells sollen die komplexen Zusammenhänge der verschiedenen Einflussfaktoren geordnet und dadurch leichter verständlich gemacht werden. Der erste Abschnitt der Arbeit startet mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen und der aktuellen Organisation der steirischen Abfallwirtschaft, um die Basis für die weitere Vorgangsweise zu legen. Danach folgt die Theorie der Gemeindestrukturform, über die Wirtschaftsgeographie und den Ansatz der Nachhaltigkeit wird in weiterer Folge die Verbindung der Abfallwirtschaft zur Geographie hergestellt. Der zweite Teil der Arbeit dreht sich zu Beginn um die Identifizierung der unterschiedlichen Faktoren der Nachhaltigkeit. Daraus werden Maßnahmen abgeleitet, die positiv auf die kommunale Abfallwirtschaft und deren mögliches Optimierungspotenzial Einfluss nehmen. Des Weiteren wird im zweiten Teil der Arbeit der Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Analysemethoden und Planungsgrundlagen und den Möglichkeiten von GIS hergestellt. Als Beispiel für die Anwendung von GIS in Verbindung mit der Herausarbeitung eines möglichen räumlichen Optimierungspotenzials dient die Modellierung einer neuen regionalen Altstoffsammelzentren-Struktur im Abfallwirtschaftsverband Feldbach. Wesentlich für die zukünftigen Herausforderungen, ist die Integration aller in den drei Säulen verankerten Einflussfaktoren. Durch die Strukturreform besteht die einmalige Möglichkeit, im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung, die kommunale Abfallwirtschaft langfristig zu verändern und zu optimieren, um damit auch die Nutzung von Sekundärrohstoffen im Zuge der Weiterentwicklung des Ressourcenmanagements positiv zu beeinflussen.

Zusammenfassung (Englisch)

The work in hand illuminates the role of the future municipal waste management within the framework of the Styrian municipal structural reform. In this context the question, which potentials for optimization of waste management structures and processes, could arise due to the reorganization of the municipalities. Through the development of a 3-columnar model the complex coherences of the different influencing factors are organized and therefore easier to understand. The first part starts with the legal regulations and the current organization of waste management in Styria to lay the foundation for the further approach. Afterwards, the theory of the municipal structural reform follows and with an economic and sustainable approach the connection to waste management will subsequently be made. The beginning of the second section of this thesis revolves around the identification of the different ecological, economic and social factors of sustainability. Hence, measures are derived to take positive influence on municipal waste management structures and processes and their potential for optimization. Additionally the connection between different methods of analysis and planning principles and the possibilities of geographic information systems is compounded. The modeling of a new regional waste management collection center structure within the waste management association of Feldbach serves as a practical example for the application of GIS in combination with a possible spatial potential for optimization.Crucial for the future challenges is the integration of all influencing factors, grounded in the three columns of the model. Due to the structural reform a unique chance arises to change and optimize the municipal waste management structures and processes in respect of a sustainable development. Further on the usage of waste and recycling products, within the progression of resource management, should be influenced in a positive way.