Titelaufnahme

Titel
Die Haftung des Waldeigentümers für Schäden des Waldbesuchers / eingereicht von Michaela-Nicole Schaffenberger
Verfasser/ VerfasserinSchaffenberger, Michaela-Nicole
Begutachter / BegutachterinHinteregger, Monika
Erschienen2013
Umfang95, XIV Bl. : Zsfassung (1 Bl.)
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Waldschaden / Haftung / Österreich / Waldschaden / Haftung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58099 Persistent Identifier (URN)
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Die Haftung des Waldeigentümers für Schäden des Waldbesuchers [0.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Waldeigentümer sind aufgrund des allgemeinen Betretungsrechts des Waldes gem § 33 ForstG verpflichtet, die Beanspruchung ihres Grund und Bodens zum Zwecke der Erholung durch jedermann zu dulden. Rechtliche Konflikte entstehen allerdings dann, wenn sich ein Waldbesucher im Wald verletzt bzw persönliche Sachen beschädigt werden. Mit der entscheidenden Frage, ob bei Geschehnissen solcher Art den Erholungssuchenden Eigenverantwortung trifft oder eine Haftung des Waldeigentümers bejaht werden kann, setzt sich diese Diplomarbeit auseinander. Auf Basis einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes betreffend den Fall eines Wanderers, der sich im Wald an einem Stacheldrahtzaun schwer verletzte und daraufhin Schadenersatz von der Waldbewirtschafterin begehrte, wird zunächst besprochen, welche Grundflächen überhaupt Waldeigenschaft besitzen und welche Sportarten in welchem Ausmaß im Wald ausgeübt werden können. Bei Eintritt eines Schadens ist der Anwendungsbereich des § 176 ForstG eröffnet, der die Haftung eines Waldeigentümers bzw sonstiger an der Waldbewirtschaftung mitwirkender Personen und deren Leute regelt. Die detaillierte Behandlung dieser Bestimmung als lex specialis zum allgemeinen Schadenersatzrecht, unter Bezugnahme auf die für einen Waldeigentümer bzw Waldbesucher geltenden Sorgfaltspflichten, bildet den Schwerpunkt dieser wissenschaftlichen Arbeit.

Zusammenfassung (Englisch)

Owing to the general right to enter forests according to § 33 ForstG, owners of forests are obliged to tolerate anybody using their property for recreational purposes. Legal conflicts may arise, however, if a visitor is injured or his personal belongings are damaged. This thesis discusses the decisive question if in such occurrences the person seeking relaxation is to be held responsible or if the owner of the forest is liable. On the basis of a decision of the Supreme Court concerning a case in which a hiker got badly injured in the forest by getting caught in a barbed wire fence and claimed damages from the usufructuary, it?s necessary to clarify which areas can be declared forests and which sports to what extent can be practised in forests. In the case of an injury or damage § 176 ForstG, which regulates the liability of owners of forests and other people involved in forestry, has to be applied. The focus of this scientific study is on a detailed treatment of this regulation as lex specialis of the general law of damages with reference to the duty of care to which the owner and the visitor of a forest respectively are obliged.