Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen von Erdwärmesonden auf Grundwassersysteme im Locker-/ Festgestein / Nikolaus Petschacher
Verfasser/ VerfasserinPetschacher, Nikolaus
Begutachter / BegutachterinWinkler, Gerfried
Erschienen2013
UmfangIX, 118 Bl., [42] Bl. : Zsfassung (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Erdwärmesonde / Grundwasser / Erdwärmesonde / Grundwasser / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-58086 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Auswirkungen von Erdwärmesonden auf Grundwassersysteme im Locker-/ Festgestein [14.13 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In Zeiten des steigenden Energieverbrauches, der Verknappung fossiler Brennstoffe und der enormen Belastung umweltschädigender Treibhausgase erfreut sich der Bereich Geothermie, neben Wasserkraft und Biomasse, über eine zunehmende Akzeptanz als erneuerbare Energiequelle (z.B. Pannike; 2005). Eine Möglichkeit der Nutzung oberflächennaher Geothermie bietet die Wärmeentnahme aus dem Untergrund mittels Erdwärmesondenanlagen.Hierfür werden Bohrungen mit Tiefen zwischen 70 und 150 m niedergebracht, in denen Rohrbündel mit einem Sondenkopf eingebracht und meistens mit einer Zement- Bentonit-Suspension verpresst werden (ÖWAV; 2009). Eine Schwierigkeit bei der Planung liegt darin die Untergrundparameter zu bestimmen bzw. viel mehr abzuschätzen. Der wohl einflussreichste Parameter ist die Wärmeleitfähigkeit des Untergrunds, die je nach Lithologie stark variieren kann (z.B. Aschauer; 2010 und Liebethat 2012).Die folgende Arbeit wurde in Kooperation zwischen der Karl-Franzens-Universität und der Fachabteilung 15GB der Kärntner Landesregierung durchgeführt. Das Ziel dieser und der weiteren darauf basierenden Arbeiten soll sein, einen flächendeckenden Wärmeleitfähigkeitskataster unterschiedlicher Lithologien von Kärnten zu erstellen, die erhaltenen Werte zu analysieren und zu bewerten, um abschätzen zu können, ob in Zukunft eine besser auf den Untergrund abgestimmte Dimensionierung von Erdwärmesonden möglich ist oder nicht. Hierfür wurden Erdwärmesondenbohrungen aufgenommen und zahlreiche Proben, hauptsächlich um die größeren Kärntner Städte, genommen. Die genommenen Proben wurden an der Montanuniversität Leoben und an der Technischen Universität Graz auf ihre Wärmeleitfähigkeit untersucht.Ein weiterer Schwerpunkt dieser Arbeit liegt darin, die wichtigsten Untergrundparameter für den Wärmetransport zu betrachten und deren Einflüsse auf die Wärmeleitfähigkeit zu bestimmen.

Zusammenfassung (Englisch)

In times of increasing energy consumption, fossil fuels and the enomorous strain on polluting greenhouse gases the area of geothermal energy, along with hydrodynamic power and biomass, enjoys a growing acceptance as a renewable energy source (z.B. Pannike; 2005).One possibility to take advantage of the near-surface geothermal energy is provided by the means of ground source heat pumps which serve to extract heat from the underground. For this purpose borings with depths ranging from 70 to 150 meters are carried out. Within these borings a particular tube bundle is installed and the bore hole is frequently filled with a cement-bentonite-suspension (ÖWAV; 2009). An emerging difficulty which is connected to the planning of these borings is the fact that the determination of underground parameters is quite hard to be defined or estimated. One of the most important and influential parameters is the heat conductivity of the underground which, depending on the lithology, can vary strongly. (z.B. Aschauer; 2010 und Liebethat 2012).The following work has been done in cooperation with the Karl Franzens University and the speciality department 15GB of the Carinthian provincial government. The objective of this work and the following ones based on it, shall be to present a comprehensive heat conductivity cadastre with differing lithologies for the area of Carinthia. More precisely, the achieved values of the measures were analysed and evaluated in order to be able to estimate whether for the future perspective a better balanced dimensioning of ground source heat pumps is possible or not. Therefore ground source heat pump borings and numerous samples, mainly carried out in areas surrounding the bigger Carinthian cities, were absorbed alternately, the taken samples were tested on heat conductivity at the University of Leoben and at the University of Technology in Graz